Borussia Dortmund: Manuel Akanji ein heißer Kandidat – Lautaro Martinez kommt nicht

© Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund01) [CC BY 2.0], Wikimedia

Das Aus in der Champions League war schon vor dem letzten Spieltag besiegelt, doch immerhin überwintert Borussia Dortmund in der Europa League, was freilich weniger am eigenen Zutun als vielmehr an der Schützenhilfe der Tottenham Hotspurs lag, die APOEL Nikosia mit 3:0 bezwangen. Nach der 2:3-Niederlage bei Real Madrid wurde der BVB mit lediglich zwei Punkten Gruppendritter, was zuvor noch keinem Klub gelungen ist.

Diese schlechte Ausbeute hat indes auch Auswirkungen auf die Europa League, ist der BVB doch bei der Auslosung der Zwischenrunde nicht gesetzt und könnte deshalb auf einen richtig starken Gegner wie beispielsweise den FC Arsenal treffen.

Obwohl der auch finanziell lukrative Einzug ins Achtelfinale der Champions League nicht gelungen ist, verfügt die Borussia über die wirtschaftlichen Voraussetzungen, um in der Winterpause auf die schwachen letzten Wochen und die vielen verletzungsbedingten Ausfälle zu reagieren. „Wirtschaftlich sind wir die ganz klare Nummer zwei in Deutschland. Wenn Peter Bosz und Michael Zorc in ihrer Analyse der Meinung sind, wir müssen im Winter etwas machen, dann haben wir die Möglichkeiten dazu“, zitiert der „Kicker“ nochmal die Aussagen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Mitgliederversammlung vor eineinhalb Wochen, die deutlich machen, dass die Borussia handeln würde, wenn alle Verantwortlichen davon überzeugt sind.

Auch Leipzig an Akanji dran

Hinter der Zukunft von Trainer Bosz steht zwar nach dem aktuellen Negativlauf momentan ein dickes Fragezeichen, aber dennoch dürfte der BVB nicht auf Nachbesserungen verzichten. Von der Liste der potentiellen Neuzugänge gestrichen werden muss allerdings der 20 Jahre alte Argentinier Lautaro Martinez. Der Angreifer hat sich laut einem Bericht der „Marca“  stattdessen für Atletico Madrid entschieden.

Und auch bei einem anderen Akteur, den der BVB intensiv unter die Lupe genommen und dem Vernehmen nach für gut befunden hat, ist die Konkurrenz groß. Innenverteidiger Manuel Akanji vom FC Basel hat auch anderorts mit seinen Leistungen Interesse geweckt, laut dem Schweizer „Blick“ außer in Dortmund auch bei RB Leipzig.

In Basel blickt man längst der Realität ins Auge und weiß, dass der 22-Jährige nicht mehr lange zu halten sein wird. Angesichts eines bis 2021 laufenden Vertrages muss Akanjis neuer Arbeitgeber aber sicher eine stattliche Ablöse auf den Tisch legen, um den Zuschlag zu erhalten.