1. FC Nürnberg: Ulisses Garcia kommt – Tim Leibold bleibt

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Mit Cedric Teuchert hat der 1. FC Nürnberg zu Beginn der Woche wieder einmal einen vielversprechenden Spieler an den FC Schalke 04 verloren.

Nachdem in den letzten beiden Winterpausen Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller den Weg von Nürnberg nach Gelsenkirchen angetreten haben und damit einen wesentlichen Anteil am Erhalt der Lizenz hatten, bringt Teuchert ein halbes Jahr vor dem Ende seines Vertrages immerhin eine Basisablöse in Höhe von rund einer Million Euro. Durch erfolgsabhängige Zusatzzahlungen kann sich die Ablöse für den U21-Nationalspieler noch in etwa verdoppeln.

Dass der Club die Ablöse ganz oder teilweise in einen neuen Spieler reinvestieren würde, war nach dem Teuchert-Transfer zunächst offen. Inzwischen spricht aber sehr vieles dafür, dass Nürnberg schon auf dem winterlichen Transfermarkt tätig und sich die Dienste von Ulisses Garcia sichern wird.

Offiziell bestätigt ist die Verpflichtung zwar noch nicht, doch der 21 Jahre alte Schweizer hat das Trainingslager des SV Werder Bremen bereits verlassen, um die letzten Details mit seinem neuen Arbeitgeber besprechen zu können, bei dem es sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge um den 1. FC Nürnberg handeln soll. Garcia steht demnach unmittelbar vor einer Ausleihe zum Club, wo der auch auf anderen Positionen im Defensivbereich einsetzbare Linksverteidiger einen Leihvertrag bis zum Ende der Saison unterschreiben soll.

Leibold will bis Saisonende bleiben

Mit Garcia erhält Nürnbergs Trainer Michael Köllner auf der linken Abwehrseite eine Alternative zu Tim Leibold, der zwar seinen auslaufenden Vertrag genau wie Kevin Möhwald und Patrick Kammerbauer noch immer nicht verlängert hat, bei dem ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt aber trotz des vorhandenen Interesses mehrerer Bundesligisten kein Thema ist.

Und auch für Leibold selbst stellt sich die Frage nach einem Abschied in der Winterpause nicht. „Kevin und ich wer­den da blei­ben und das Beste aus der mo­men­tan Si­tua­ti­on ma­chen“, sprach Leibold in „Bild“ stellvertretend auch für den Kollegen Möhwald und deutete zudem an, sich im Falle des Aufstiegs eine Verlängerung in Nürnberg gut vorstellen zu können: „Ich fühle mich hier wohl und würde gerne blei­ben“, so der 24-Jährige, der allerdings bei Nicht-Aufstieg kaum zu halten und als ablösefreier Spieler auf dem Markt höchst begehrt wäre.