1. FC Köln: Interesse an Leipzigs Dominik Kaiser? – Weitere Neuzugänge fraglich

Mit dem Gewinn des Wintercups am Samstag in Bielefeld durch Siege gegen Hertha BSC (4:1 n.E.) und die gastgebende Arminia (1:0) hat der 1. FC Köln vor dem Start in die Rückrunde am Sonntag zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach Selbstvertrauen getankt. Im Derby gegen die Borussia, danach beim Hamburger SV und gegen den FC Augsburg müssen die Geißböcke richtig punkten, soll der Traum von einer erfolgreichen Aufholjagd in Richtung Klassenerhalt am Leben gehalten werden.

Mit dabei sein wird dann aller Voraussicht auch in der Startelf mit Simon Terodde der bislang einzige Winterneuzugang. Der vom VfB Stuttgart gekommene Angreifer hat in Bielefeld schon angedeutet, der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck in vorderster Front weiterhelfen zu können, indem er viele Bälle behauptet und für nachrückende Mitspieler ablegt. Selbst erfolgreich war Terodde trotz vorhandener Chancen zwar noch nicht, doch alleine überhaupt zu Abschlüssen gekommen zu sein, war nach einer offensiv sehr dürftigen Hinrunde positiv.

Ob in den kommenden Tagen oder bis Transferschluss am 31. Januar noch weitere neue Spieler zum Kader stoßen, ist nicht sicher. Ein Rechtsverteidiger steht zwar noch auf der Wunschliste, doch auch nur dann, sollte ein offenbar konkret ins Auge gefasster Akteur zu haben sein. Für das zentrale Mittelfeld und die offensiven Außenbahnen, also ausgemachte Problempositionen, wird dagegen nicht unbedingt noch jemand geholt. So soll der gehandelte polnische Nationalspieler Rafal Kurzawa (Gornik Zabrze) laut dem „geissblog.koeln“ eher kein Thema sein. Ob das auch für Dominik Kaiser gilt, der von der „Leipziger Volkszeitung“ unter anderem mit dem FC, aber auch mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht wird, ist offen.

Noch kein Spieler mit Wechselwunsch

Nicht ausgeschlossen ist derweil, dass in den kommenden Tagen und Wochen noch Spieler von sich aus den Absprung suchen. Durch mehrere aus dem Lazarett zurückgekehrte Akteure und nach oben gezogene Jugendspieler ist der Kader deutlich größer geworden, was zwangsläufig zur Folge hat, dass schon am Sonntag gegen Gladbach für mehrere Spieler kein Platz im 18er-Aufgebot sein wird.

Geschäftsführer Armin Veh hat zwar betont, dass bisher noch kein Spieler mit dem Wunsch nach einer Veränderung an den Verein herangetreten ist, doch könnte sich dies schon nach dem nächsten Wochenende ändern.