1. FC Köln: Gelingt ein Coup mit Vincent Koziello vom OGC Nizza?

Mit Simon Terodde vom VfB Stuttgart hat der 1. FC Köln in der Winterpause nur einen neuen Spieler verpflichtet, doch Trainer Stefan Ruthenbeck hat dennoch die Möglichkeit, am Sonntag zum Rückrundenauftakt zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach eine im Vergleich zu den letzten Spielen vor Weihnachten deutlich veränderte Mannschaft aufzubieten.

Grund dafür sind einige von Verletzungen zurückgekehrte Spieler, die wie Jonas Hector ihren Platz sicher haben sollten oder wie Simon Zoller, Marco Höger, Yuya Osako oder Sehrou Guirassy den Konkurrenzkampf deutlich befeuern. Und wenn in Kürze auch noch John Cordoba, Dominic Maroh und Marcel Risse wieder Alternativen darstellen sollen, fehlt aus dem Kreis der potentiellen Leistungsträger nur noch der kürzlich operierte Leonardo Bittencourt.

Nicht ausgeschlossen ist allerdings, dass noch das eine oder andere weitere neue Gesicht zum Kader stößt. So wird spekuliert, dass der FC noch einen neuen Rechtsverteidiger holen könnte, wobei sich für diese Position mit Innenverteidiger Frederik Sörensen auch eine interne und in der Vergangenheit bereits erprobte Lösung anbietet. Wird Sörensen dauerhaft auf rechts gezogen, könnte wiederum noch ein zentraler Abwehrspieler wie der in den vergangenen Tagen gehandelte Serdar Tasci kommen.

Nizza bei Koziello offenbar gesprächsbereit

Die größten Problemzonen waren in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren, aber das zentrale Mittelfeld und die offensiven Außenbahnen, auf denen Risse und Bittencourt nicht gleichwertig ersetzt werden konnten. Bislang ist indes in beiden Bereichen nichts passiert, was aber bis Transferschluss am 31. Januar nicht so bleiben muss.

Denn möglicherweise basteln die Kölner Verantwortlichen um Geschäftsführer Armin Veh hinter den Kulissen an einem echten Coup. Laut der französischen Sportzeitschrift „L’Equipe“ sollen die Geißböcke Interesse an Vincent Koziello vom OGC Nizza haben, der als ein vielversprechendes Mittelfeldtalent gilt. Der 22-Jährige ist zwar nur 1,69 Meter groß und nicht wirklich torgefährlich, hätte aber fraglos das Zeug dazu, das oft uninspirierte Kölner Mittelfeld auf ein spielerisch deutlich höheres Niveau zu hieven.

Wirklich vorstellbar ist es freilich nicht, dass der frühere französische Junioren-Nationalspieler in der Rückrunde mit dem Geißbock auf der Brust aufläuft, zumal der FC nur Spieler holen will, die im Fall der Fälle mit in die 2. Bundesliga gehen würden. Nizza scheint zwar zum Verkauf bereit, doch dürfte es noch weitere Interessenten mit besseren sportlichen Perspektiven geben.