Borussia Dortmund: Pierre-Emerick Aubameyang auf dem Sprung zum FC Arsenal?

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Borussia Dortmund hat mit dem torlosen Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg einen sehr durchwachsenen Start ins neue Jahr hingelegt. Der BVB konnte kein Kapital aus den Niederlagen der Konkurrenten um einen Platz in der Champions League – Bayer Leverkusen, FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach – schlagen und verpasste zugleich den Sprung auf den zweiten Platz.

Vor allem auch deshalb, weil sich die Mannschaft von Trainer Peter Stöger im Umgang mit den sich bietenden Torchancen zu verschwenderisch zeigt. Welchen Ausgang die Partie gegen die Wölfe genommen hätte, wenn Pierre-Emerick Aubameyang dabei gewesen wäre, lässt sich natürlich nicht verlässlich sagen, doch dass der Torjäger die eine oder andere Möglichkeit in einen Treffer umgemünzt hätte, ist gut vorstellbar.

Aubameyang allerdings wurde wieder einmal aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Der Angreifer hatte am Samstag eine Mannschaftssitzung verpasst und sein Nichterscheinen damit begründet, den Termin vergessen zu haben. Nachdem sich der 28-Jährige in den vergangenen Monaten mehrfach Verfehlungen erlaubt hatte, ist die Geduld der Dortmunder Verantwortlichen nun am Ende angekommen.

Klare Worte von Zorc – Arsenal mit 60-Millionen-Offerte?

Sportdirektor Michael Zorc fand bei „Sky“ sehr klare Worte und kündigte nicht nur eine Geldstrafe an, sondern ließ auch durchblicken, dass intern sehr klare Worte gefallen sind: „Wir sind an einem Punkt angekommen, wo man das Verhalten nicht mehr tolerieren kann. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Wir hatten ein sehr kontroverses Gespräch. Klar ist, dass es so nicht weitergehen kann.“

Manche Beobachter hegen die Vermutung, dass Aubameyang absichtlich handeln könnte, um eien Wechsel in der Winterpause erzwingen zu können, obwohl seitens des BVB klar kommuniziert wurde, dass es im Januar keinen Transfer des Top-Stürmers geben wird. Nicht ausgeschlossen, dass diese Haltung nun aufweicht und sich der BVB doch gesprächsbereit zeigt. An Interessenten dürfte es auf jeden Fall ncht mangeln. Chinesische Klubs sollen ohnehin Gewehr bei Fuß stehen, doch auch der FC Arsenal soll laut „Sky Sports“ seine Bemühungen intensivieren und eine Offerte über 60 Millionen Euro Ablöse planen. Aubameyang wäre bei den Gunners dann wohl der Nachfolger für den wechselwilligen Alexis Sanchez, der vor allem von Manchester City intensiv umworben und dessen Abschied von Arsenal bis Ende Januar erwartet wird.