Borussia Dortmund: Geht Andre Schürrle? – Giroud wohl der Aubameyang-Ersatz

© By Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund02) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zum FC Arsenal ist wohl nur noch eine Frage von Tagen. Nachdem die Gunners mit CEO Ivan Gazidis an der Spitze am Sonntag zu ersten persönlichen Gesprächen über einen Wechsel des Torjägers in Dortmund weilten, wird allgemein mit einer baldigen Einigung, auf jeden Fall aber einem Abschluss vor Transferschluss am 31. Januar, gerechnet.

Aus gutem Grund, denn nach seinem Verhalten in den vergangenen Wochen ist Aubameyang für den BVB weitgehend untragbar geworden. Insbesondere innerhalb der Mannschaft wäre eine abermalige Begnadigung des Angreifers schwer vermittelbar, wobei man das in Dortmund so natürlich nicht kommunizieren kann, geht es doch aktuell darum, in den Verhandlungen mit Arsenal eine möglichst hohe Ablöse herauszuschlagen.

Bislang sollen die Gunners laut „Kicker“ inklusive Boni 50 Millionen Euro geboten haben und damit klar unter der Dortmunder Schmerzgrenze von angeblich 70 Millionen Euro liegen. Eine Nachbesserung wird aber zeitnah erwartet und zumindest zum Teil dürfte die Ablöse auch verrechnet werden. Denn geht Aubameyang zu Arsenal, soll von dort im Gegenzug Olivier Giroud kommen. Der 31 Jahre alte Franzose, der schon jetzt kein Stammspieler mehr ist, soll zunächst bis zum Ende der Saison ausgeliehen werden, was mit Blick auf das doch schon fortgeschrittene Alter des Mittelstürmers sicherlich eine sinnvolle Entscheidung wäre. Ob darüber hinaus noch ein zweiter neuer Stürmer als Aubameyang-Ersatz käme, ist fraglich.

Stoke und Newcastle an Schürrle interessiert

Sollte der BVB, bei dem man auch auf die baldige Rückkehr von Marco Reus hoffen darf, tatsächlich zwei Stürmer hinzuholen, würde Andre Schürrle seine Zelte in Dortmund vermutlich abbrechen. Der Nationalspieler, der schon jetzt um sein WM-Ticket bangen muss und ohne regelmäßige Spielpraxis kaum im Sommer in Russland dabei sein dürfte, wird derzeit wieder mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht.

Laut der britischen „Daily Mail“ sollen sich Stoke City und Newcastle United um Schürrle bemühen, den der BVB offenbar auch für sechs oder 18 Monate verleihen würde. Dem Bericht zufolge soll der BVB sogar dazu bereit sein, in diesem Fall einen Teil von Schürrles Gehalt weiterzubezahlen.