VfL Bochum: Wer wird neuer Trainer? – Gerüchte um Storck, Büskens und Christiansen

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Am heutigen Freitag erwartet der VfL Bochum den SV Darmstadt 98 zu einem Kellerduell und gleichzeitig zum ersten Spiel nach der am Mittwochabend erfolgten Trennung von Sportvorstand Christian Hochstätter und Trainer Jens Rasiejewski.

Nach vier Niederlagen in Folge soll Heiko Butscher, der bislang Co-Trainer von Rasiejewski war, als Interimscoach die Wende schaffen. Als Dauerlösung auf dem Trainerposten scheidet der einstige VfL-Abwehrspieler allerdings aus, da er nicht in Besitz der dafür nötigen Fußball-Lehrer-Lizenz ist. Klar ist damit, dass in Kürze ein neuer Trainer seine Arbeit an der Castroper Straße aufnehmen wird. Noch ist freilich völlig offen, wer möglicherweise schon zu Beginn der neuen Woche auf dem Trainingsplatz das Kommando führen wird.

Der in den letzten Tagen heiß gehandelte Mirko Slomka, der vergangene Saison den Absturz des Karlsruher SC nicht bremsen konnte, wird es indes nicht. Bochums Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Vilis, der eine Freundschaft zu Slomka pflegte, betonte in „Bild“, dass dieser kein Thema sei. Letzteres gilt auch für Peter Neururer, der in seiner Kolumne bei „Bild“ erklärte, unter Aufsichtsratsboss Vilis nicht zur Verfügung zu stehen, obwohl ihm der VfL nach wie vor am Herzen liege.

Christiansen gerade erst entlassen

Mit am längsten in der Gerüchteküche hält sich der Name Andre Schubert, wobei dessen Bereitschaft, ein Team im Abstiegskampf der 2. Liga zu übernehmen, nach seiner letzten Station Borussia Mönchengladbach samt Spielen im Europapokal eher fraglich ist.

Der „Kicker“ brachte derweil am Donnerstag mit Bernd Storck einen durchaus interessanten Trainer ins Gespräch. Der einstige VfL-Profi war bis Herbst Nationaltrainer von Ungarn, hat im deutschen Fußball aber bislang noch nicht in der ersten Reihe, sondern lange Jahre nur als Assistent von Jürgen Röber gearbeitet.

„Bild“ nennt derweil mit Mike Büskens und Thomas Christiansen zwei andere Kandidaten, die jeweils einen Bezug zur Region bzw. zum Verein haben. Der gebürtige Düsseldorfer Büskens kennt nicht nur die Gegend, sondern aus seiner Zeit bei Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf auch die 2. Liga. Der seit seiner Entlassung bei Rapid Wien im Herbst 2016 arbeitslose Büskens stünde zudem sofort zur Verfügung. Das gilt auch für Christiansen, der erst am vergangenen Wochenende bei Leeds United entlassen wurde und der 2003 als Stürmer des VfL Torschützenkönig der Bundesliga wurde.