1. FC Köln: Neuaufbau mit Toni Leistner und Khaled Narey?

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen muss man beim 1. FC Köln der Realität mehr denn je ins Auge sehen. Den sechsten Abstieg aus der Bundesliga noch zu vermeiden, wird angesichts von nur noch zwölf Spieltagen, aber sieben Punkten Rückstand schon alleine auf den Relegationsplatz eine Herkulesaufgabe, an deren Ende ein Scheitern zwingend einkalkuliert werden muss.

Genau das machen die Verantwortlichen um Geschäftsführer Armin Veh, der direkt bei seinem Einstand im Dezember davon gesprochen hat, dass die Planungen verstärkt auf die 2. Liga ausgerichtet seien. Mit den Verpflichtungen von Simon Terodde und Vincent Koziello, die im Winter auch unter der Prämisse erfolgten, dass beide zum Gang in die zweite Liga bereit wären, hat Veh seine Aussagen untermauert und schon jetzt dürfte man sich auf dem Spielermarkt nach Akteuren umsehen, die im Fall der Fälle für einen Neuaufbau geeignet wären.

Zwei Namen sind in diesem Zusammenhang nun aufgetaucht. Zum einen Khaled Narey von der SpVgg Greuther Fürth, den die Geißböcke schon im Winter gerne verpflichtet hätten, und zum anderen Toni Leistner vom 1. FC Union Berlin. Beide gehören auf ihren Positionen zu den besten Spielern der laufenden Zweitliga-Saison und hätten das Potential, auch in einer Kölner Zweitliga-Mannschaft eine gute Rolle zu spielen.

Narey im Winter zu teuer

Der 23 Jahre alte Narey steht noch bis 2019 in Fürth unter Vertrag, woran letztlich ein Wechsel im Winter wohl auch gescheitert ist. Laut dem „Express“ soll die Ablöseforderungen der Franken nach Ansicht des FC zu hoch gewesen sein, sodass letztlich von einem Transfer Abstand genommen wurde. Im Sommer allerdings stellt sich die Verhandlungsposition aus Fürther Sicht nicht mehr ganz so gut dar und Köln könnte einen neuen Anlauf unternehmen, um den beidseitig defensiv wie offensiv verwendbaren Außenbahnspieler an den Rhein zu lotsen.

Innenverteidiger Leistner steht derweil in Berlin nur noch bis Saisonende unter Vertrag, wobei sich das Arbeitspapier im Aufstiegsfall automatisch verlängern würde. Danach sieht es im Moment aber nicht zwingend aus, sodass der FC sich mit dem 27-Jährigen beschäftigt. Allerdings genau wie andere Vereine unter anderem auch aus England, weshalb eine Verpflichtung Leistners nicht einfach umzusetzen sein dürfte.