RB Leipzig: Zukunft von Timo Werner offen – Auch Arsenal offenbar interessiert

© Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC BY 2.0], Wikimedia

Am heutigen Montag will sich RB Leipzig mit einem Erfolg im schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt den zweiten Tabellenplatz zurückholen. Dazu beitragen soll auch Timo Werner, der in der Startelf erwartet wird. Vier Tage nach seinem starken Auftritt beim 3:1-Sieg im Hinspiel der Zwischenrunde der Europa League beim SSC Neapel will Werner auch in der Bundesliga treffen und so die Roten Bullen wieder ein Stückchen näher in Richtung erneute Qualifikation für die Champions League schießen.

Dass Werner in der nächsten Saison dann noch mit Leipzig in der Königsklasse spielen würde, hat RB-Sportdirektor Ralf Rangick erst vor kurzem sehr deutlich gemacht. Wie lange Werner aber noch für die Roten Bullen auf Torejagd gehen wird, ist insgesamt nicht so sicher. Bekannt ist, dass Leipzig den 2020 auslaufenden Vertrag Werners lieber heute als morgen langfristig verlängern würde und in diesem Zusammenhang auch dazu bereit wäre, das selbst auferlegte Salary Cap von rund 4,5 Millionen Euro pro Spieler anzuheben.

Ob es Leipzig am Ende aber tatsächlich gelingt, den Nationalspieler zu einer Unterschrift zu bewegen, ist alles andere als sicher. Nicht zuletzt deshalb, weil längst divere Top-Vereine ihre Fühler nach dem ehemaligen Stuttgarter ausgestreckt haben, der sich bei der WM 2018 in Russland dann noch zusätzlich in den Blickpunkt schießen könnte.

Arsenal-Scout in Neapel vor Ort

Nach Informationen der britischen „Sun“ soll Werner aktuell eine Verlängerung in Leipzig abgelehnt haben. Laut „Bild“ ist es zumindest so, dass die Verhandlungen stocken und sich Werner wohl nicht vor dem Sommer festlegen will. Vermutlich auch mit dem Hintergedanken, dass eine gute WM noch mehr Interessenten auf den Plan rufen könnte.

Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten unter anderem schon Real Madrid und Atletico Madrid als Interessenten gehandelt wurden, soll laut der „Sun“ auch der FC Arsenal einen Scout nach Neapel geschickt haben, der nach den beiden Toren Werners und einer ingesamt starken Vorstellung kaum Schlechtes berichtet haben dürfte.

Nach Naby Keita, dessen Wechsel zum FC Liverpool schon seit langem fix ist, kann trotz der Aussagen Rangnicks aktuell wohl nicht definitiv ausgeschlossen werden, dass nicht auch Werner im Sommer auf einen Wechsel drängt. Eine hohe Einnahme wäre Leipzig dann zumindest garantiert.