FC Bayern München: Lewandowski beschäftigt sich mit Real – Gnabry kommt sicher

© von Kroelleboelle (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Aktuell liegt der FC Bayern München sportlich durch die Bank im Soll. In der Bundesliga ist der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes die sechste Meisterschaft in Serie kaum mehr zu nehmen, in der Champions League steht der Einzug ins Viertelfinale nach dem 5:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Besiktas Istanbul so gut wie fest und im DFB-Pokal sind vor dem Halbfinale bei Bayer Leverkusen auch alle Chancen auf den Pott intakt.

Umso mehr Fragen gibt es allerdings die neue Saison betreffend. Über allem schwebt natürlich die Trainerfrage. Dass Heynckes seine als Nothelfer bis zum Ende der Saison zugesagte Tätigkeit wie von den Bayern-Bossen erhofft nochmal verlängern wird, gilt als unwahrscheinlich.

Vom künftigen Trainer hängt natürlich zumindest ein Stück weit auch die Kadergestaltung ab, wobei die Verantwortlichen um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge dennoch Entscheidungen treffen können und werden. So steht fest, dass der im vergangenen Sommer vom SV Werder Bremen verpflichtete und für die laufende Spielzeit an die TSG 1899 Hoffenheim verliehene Serge Gnabry seinen Dienst in München am 1. Juli antreten wird. „Serge wird im Som­mer zum FC Bay­ern zu­rück­keh­ren. Er hat dann zwei Jahre Bun­des­li­ga ge­spielt, un­ter­schied­li­che Sys­te­me, Phi­lo­so­phi­en und Trai­ner ken­nen­ge­lernt, dazu Pre­mier-Le­ague-Er­fah­rung. Der Zeit­punkt ist sehr gut“, gab es von Gnabrys Berater Hannes Winzer in „Bild“ eine klare Aussage, die die Hoffenheimer Hoffnung auf eine Verlängerung des Leihgeschäfts schwinden lässt.

Harry Kane erste Wahl in Madrid?

Ein großes Thema ist derweil nach seinem Beraterwechsel Robert Lewandowski, der offenbar durchaus mit einem Wechsel kokettiert. Und wie schon mehrfach in der Vergangenheit, soll Real Madrid auch diesmal seine Fühler nach dem polnischen Torjäger ausgestreckt haben. Wie „Bild“ unter Berufung auf den engen Freundeskreis von Lewandowski berichtet, soll sich der Angreifer in der Tat mit einer Anfrage aus Madrid beschäftigt.

Allerdings gilt bei den Königlichen eher Harry Kane von Tottenham Hotspur als Wunschkandidat für den Sturm, der den Vorteil hat, fünf Jahre jünger zu sein als Lewandowski. Nichtsdestotrotz ist nicht ausgeschlossen, dass Real mit einem konkreten Angebot für den Bayern-Torjäger vorstellig wird, wobei dann aber sicher eine dreistellige Millionensumme auf dem Tisch liegen müsste, damit man sich in München überhaupt damit beschäftigt.