Werder Bremen: Schon einig mit Nürnbergs Kevin Möhwald?

Beim SV Werder Bremen liegt der Fokus in diesen Tagen klar auf dem wichtigen Spiel am Montag zu Hause gegen den 1. FC Köln. Mit einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht könnte Werder nicht nur einen potentiellen Verfolger wohl endgültig distanzieren, sondern auch schon ein kleines Polster zwischen sich und den Relegationsplatz bringen.

Ob der beim jüngsten 2:2 bei Borussia Mönchengladbach zum ersten Mal in fittem Zustand 90 Minuten lang auf der Bank sitzende Zlatko Junuzovic gegen Köln wieder eine größere Rolle in den Überlegungen von Trainer Florian Kohfeldt spielt, ist indes unklar. Ebenso die Zukunft des 30 Jahre alten Österreiches, mit dem die Gespräche über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages bislang nicht erfolgreich waren.

Bekannt ist, dass Werder den Vertrag von Junuzovic gerne leistungsbezogen gestalten würde. Und insgesamt würde der Standardspezialist im Falle einer Unterschrift wohl auch weniger verdienen. Dass Junuzovic deshalb zögert und möglicherweise parallel dazu andere Optionen prüft, ist verständlich. Ob der türkische Erstligist, der im vergangenen Sommer großes Interesse hatte, nach wie vor an Junuzovic dran ist, wäre vorstellbar.

Möhwald im Sommer ablösefrei

Unterdessen denkt man in Bremen offenbar schon an die Zukunft und hat einen neuen Mittelfeldspieler an der Angel, der von seinem Profil her durchaus den Kaderplatz von Junuzovic einnehmen könnte. So soll sich Werder laut einem Bericht des normalerweise gut unterrichteten Portal „Deichstube“ bereits mit Kevin Möhwald vom 1. FC Nürnberg einig sein.

Möhwald, der zuletzt auch mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht wurde, steht in Nürnberg nur noch bis zum Ende der Saison unter Vertrag und hat ein seit Monaten vorliegendes Angebot zur Verlängerung noch immer nicht angenommen. In Nürnberg muss man daher inzwischen davon ausgehen, dass der 24-Jährige dem Verein im Sommer ablösefrei den Rücken kehrt. Noch allerdings darf man hoffen, solange es keine gegenteilige Informationen von Seiten des Spielers gibt.

Allerdings ist gut vorstellbar, dass tatsächlich zwischen Werder und Möhwald schon alles klar ist – zumindest für den Fall des Bremer Klassenerhalts. Dass letzterer noch nicht sicher ist, könnte auch der Grund dafür sein, warum sich alle Beteiligten in der Öffentlichkeit bislang noch zurückhalte und keinen Kommentar abgeben.