Borussia Dortmund: Gerüchte um Diadie Samassékou und Simon Mignolet

© Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund01) [CC BY 2.0], Wikimedia

Den gestrigen Donnerstagabend hat man sich bei Borussia Dortmund sicherlich ganz anders vorgestellt als zu Hause mit 1:2 gegen Red Bull Salzburg zu verlieren. Doch nach einer schwachen Vorstellung kassierte der BVB im zwölften Pflichtspiel unter Trainer Peter Stöger die zweite Niederlage, die das Viertelfinale in der Europa League erst einmal in weite Ferne rücken lässt.

Noch hat Stöger das Weiterkommen trotz der denkbar schlechten Ausgangslage vor dem Rückspiel am nächsten Donnerstag in der Mozartstadt noch nicht abgehakt: „Es gibt zum Glück noch ein zweites Spiel. Ausgeschieden sind wir noch nicht. Aber wir müssen uns natürlich ganz anders präsentieren. Wir haben die Qualität, in Salzburg zu gewinnen“, so der österreichische Fußball-Lehrer, der beim Auftritt seiner Mannschaft nicht als einziger Beobachter „in der Offensive sehr viel Leerlauf“ sah.

Für Stöger wäre ein frühes internationales Aus natürlich auch kein gutes Argument in Sachen Vertragsverlängerung. Umso wichtiger ist es nun, am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt im direkten Duell mit einem Konkurrenten um die Champions League wieder in die Erfolgsspur zu finden. Geht es auch dann schief, dürfte in Dortmund wieder mächtig Unruhe aufkommen.

Samassékou auch bei weiteren Bundesligisten auf der Liste

Die Personalie Stöger hat für die Dortmunder Zukunftsplanung natürlich eine zentrale Bedeutung. Aber auch ohne die Trainerfrage geklärt zu haben, macht man sich in der sportlichen Leitung des BVB rund um Michael Zorc sicher bereits Gedanken über mögliche Neuzugänge. Viele Namen machen aktuell die Runde und am gestrigen Donnerstag sind zwei weitere hinzugekommen.

Für das Tor wurde der BVB vom Portal „readliverpoolfc“ mit dem Belgier Simon Mignolet in Verbindung gebracht, der aber auch beim SSC Neapel ein Thema sein soll. Noch hat man in Dortmund aber nicht grundlegend entschieden, ob als Nachfolger für Roman Weidenfeller ein junger Keeper mit Perspektive oder ein Konkurrent auf Augenhöhe für Roman Bürki kommen soll. Mignolet fiele sicher in die zweite Kategorie, ebenso wie die ebenfalls gehandelten Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt) und Timo Horn (1. FC Köln).

Vorspielen konnte gestern derweil mit Diadie Samassékou der Shooting-Star im Salzburger Mittelfeld, der laut „ESPN“ sowohl vom BVB als auch von Bayer Leverkusen und RB Leipzig beobachtet wird. Der 22 Jahre alte Malier wäre ein Kandidat für die Sechserposition, angesichts eines bis 2019 laufenden Vertrages aber sicher nicht ganz günstig.