1. FC Köln: Clemens, Jojic und Zoller bleiben wohl – Bittencourt vor Wechsel nach Hoffenheim

Bis auf Dominic Maroh und Claudio Pizarro, deren Verträge nicht verlängert werden, und Lukas Klünter (Hertha BSC) stehen beim 1. FC Köln bisher noch keine Abgänge fest. In den kommenden Tagen ist aber mit einigen weiteren Personalentscheidungen zu rechnen, zumal auch offiziell noch keine Neuzugänge verkündet wurden.

Die Verpflichtung von Innenverteidiger Lasse Sobiech (FC St. Pauli) soll aber längst perfekt sein und auch die Bemühungen um Louis Schaub von Rapid Wien sind dem Vernehmen nach weit gediehen. Noch offen ist dagegen laut „Kicker“, ob der medial gehandelte Rafael Czichos (Holstein Kiel) tatsächlich seinem Trainer Markus Anfang nach Köln folgt. Insbesondere dann, wenn Kiel sich in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durchsetzen und in die Bundesliga aufsteigen sollte, wäre eine Verpflichtung von Czichos keineswegs sicher. Und auch die Personalie Benno Schmitz ist wohl noch lange nicht in trockenen Tüchern. Der Rechtsverteidiger von RB Leipzig soll zwar eine Option sein, doch solange beim FC die Zukunft von einigen Profis mit Ausstiegsklauseln nicht geklärt ist, könnten Abschlüsse noch auf sich warten lassen.

Als relativ sicher gilt inzwischen aber der Abschied von Leonardo Bittencourt, den es zur TSG 1899 Hoffenheim ziehen soll. Der Deutsch-Brasilianer besitzt ebenfalls eine Ausstiegsklausel und kann für eine festgeschriebene Ablöse im Bereich von sechs Millionen Euro gehen.

Offensiv besteht noch Bedarf

Zum Verkauf stehen wohl auch Yuya Osako, der weiterhin mit Hannover 96 in Verbindung gebracht wird, Frederik Sörensen und Pawel Olkowski, die in den Planungen auch keine Rolle mehr spielen sollen. Gerade im Fall von Olkowski, der schon seit längerem mehr oder weniger ausgemustert ist, dürfte es aber kaum möglich sein, noch eine Ablöse zu erzielen.

Dagegen werden einige andere Akteure wohl in Köln bleiben. Laut „Kicker“ werden Milos Jojic, Christian Clemens und Simon Zoller den Gang in die 2. Liga mitantreten. Alle drei hatten in der Bundesliga keinen Stammplatz und offenbarten unterschiedliche Schwächen, haben aber gleichzeitig auch immer wieder Akzente gesetzt. In Liga zwei besteht bei dem Trio die Hoffnung auf eine Entwicklung zum Leistungsträger, was freilich nichts daran ändert, dass gerade im offensiven Mittelfeld und auf den Flügeln noch Verstärkungen her müssen. Alleine bei der Verpflichtung von Schaub sollte es nicht bleiben.