Eintracht Frankfurt: Borussia Dortmund an Marius Wolf dran?

Bei Eintracht Frankfurt richtet sich in diesen Tagen der überwiegende Fokus auf das Finale im DFB-Pokal am Samstag gegen den FC Bayern München. Dann haben die Hessen noch die Chance, die Saison zu einer sehr guten zu machen, was nach den letzten Wochen und dem Absturz auf Platz acht am letzten Spieltag ansonsten nicht mehr der Fall wäre.

Sobald das Endspiel gespielt ist, geht es für die Verantwortlichen um Sportvorstand Fredi Bobic aber sicherlich intensiv weiter. In Abhängigkeit davon, ob noch mit dem Pokalsieg die Europa League erreicht wird, gilt es den Kader für die neue Saison zusammenzustellen und natürlich zuvorderst einen neuen Trainer als Nachfolger für den zum FC Bayern wechselnden Niko Kovac zu finden. Einige Namen machen bereits die Runde, doch konkret zu vermelden gibt es bislang nichts. Und aller Voraussicht nach wird die Eintracht ihren neuen Coach auch vor dem Pokalfinale nicht mehr verkünden.

Vermeldet wurde dafür am gestrigen Montag der Verbleib des bisher nur ausgeliehenen Carlos Salcedo. Die Eintracht machte von einer Kaufoption Gebrauch und band den mexikanischen Nationalspieler, der mit seinem Land bei der WM 2018 in der Vorrunde auf Deutschland treffen wird, bis 30. Juni 2022. An Deportivo Guadalajara wird eine Ablöse im Bereich von rund fünf Millionen Euro fällig.

„Carlos ist ein Spieler mit einer starken Präsenz, mit einer guten Spieleröffnung und der nötigen Robustheit. Trotz seiner Schulterverletzung wurde er schneller fit als gedacht, weil er ganz intensiv an seinem Heilungsprozess gearbeitet hat und das zeigt seine professionelle Einstellung. Mit ihm haben wir eine wichtige Stütze in der Abwehr weiterverpflichtet“, freute sich Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner darüber, in dieser Personalie Vollzug melden zu können.

Wolf avanciert zum Shooting-Star

Unterdessen berichtet „Bild“, dass Borussia Dortmund ein Auge auf Shooting-Star Marius Wolf geworfen haben soll. Der 22-Jährige, der vor eineinhalb Jahren aus der zweiten Mannschaft von Hannover 96 nach Frankfurt kam, hat mit fünf Toren und neun Vorlagen eine starke Saison hinter sich.

Acht bis zehn Millionen Euro soll die Eintracht für Wolf fordern, was angesichts der mittlerweile auf dem Markt üblichen Summen und einem noch bis 2020 laufenden Vertrag allerdings recht niedrig angesetzt scheint. Das Doppelte scheint eher realistisch, wobei es die erste Option der Eintracht sein dürfte, Wolf zu halten.