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Europa League

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Atlético Madrid gewinnt die Europa-League zum dritten Mal

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Bild: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Olympique Marseille – Atlético Madrid 0:3

Die spanischen Favoriten haben sich auf den offensichtlichen Lieblings-Wettbewerb spezialisiert und dafür gesorgt, dass ihr Vereinsname nach 2010 und 2012 auch 2018 auf den silbernen Cup graviert wird. Finalgegner Olympique Marseille zeigte dabei zumindest die ersten zwanzig Minuten, wie erbittert südfranzösische Gegenwehr aussehen kann. Kurz nach Spielbeginn gab es direkt eine Riesenchance für den Außenseiter, als Spielmacher Dimitri Payet einen Steilpass auf Valère Germain spielte. Der Stürmer vergab knapp, kurz vor Torwart Jan Oblak, und wurde fortan von Atléticos Abwehr schwer beharkt.

Nach 21 Minuten unterlief OM der spielentscheidende Fehler: Torhüter Steve Mandanda geriet unter Druck, spielte den Ball fest zu André-Franck Zambo, der ihn nicht kontrollieren konnte. Gabi reagierte schnell, gab Antoine Griezmann die Vorlage und das 1:0 war da. Ausgerechnet jetzt fiel auch noch Payet verletzt aus, der schon nicht ganz fit ins Spiel gegangen war. Unter Tränen verließ er den Platz, denn auch sein WM-Traum ist in Gefahr.

Ein Regenguss ab der Pause sorgte dafür, dass der Rasen durchweichte und der stellvertretende Atlético-Trainer Germán Burgos patschnass an der Seitenlinie stand. Cheftrainer Diego Simeone beobachtete das Geschehen aufgrund seiner Sperre für ungebührliches Verhalten aus der trockenen Loge. Währenddessen sorgten insbesondere die Olympique-Fans für adäquate Stimmung durch ihre gesangliche Leistung, inklusive massiven Einsatzes von Pyrotechnik und Rauchfackeln. Die Vernebelung des Groupama Stadiums in Lyon war jedoch nie zu dicht, um nicht mehr weiterspielen zu können.

Marseilles Bemühungen mehr Initiative zu zeigen wurden von den Madrider Routiniers im Keim erstickt. Bei jedem Angriffs-Spielzug rückten die Spanier aggressiv heraus und erlaubten kaum irgendeine Art von Spielaufbau. Nur der offensive Außenverteidiger Bouna Sarr, Luiz Gustavo und mit Abstrichen der eingewechselte Clinton N’Jie schienen beherzt genug zu sein, etwas drehen zu können. Gegen Atléticos ausgereifte Strategie wirkten die Bemühungen jedoch ziemlich naiv. In der 49. Minute bestrafte erneut Griezmann die Frechheit von OM mit einem simplen Heber, eingeleitet durch Koke.

Es gab noch einmal eine tolle Gelegenheit für den eingewechselten Kostas Mitroglou, der eine Flanke beinahe zum Anschlusstreffer genutzt hätte. Der Kopfball landete aber am Innenpfosten. Kurz vor Abpfiff nutzte Atléticos Kapitän Gabi die Gelegenheit zu einem satten Rechtsschuss, als der Ball eher zufällig von Koke zu ihm gelangte. Das 3:0 für die Rojiblancos. Daraufhin pfiff Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden ab. Abgezockt und effizient zeigten sich an diesem Tag die Sieger mit einem gut aufgelegten Antoine Griezmann, der nur wenige Kilometer von Austragungsort Lyon in Mâcon geboren wurde.

Aufstellung im Finale der Europa League, Mittwoch 16. Mai 2018 – 20:45 Uhr:

Olympique Marseille

Mandanda – Sarr, Rami, Luiz Gustavo, Amavi – Zambo, Sanson – Thauvin, Payet, Ocampos – Germain

Eingewechselt: Lopez (für Payet 32.), N’Jie (für Ocampos 55.), Mitroglou (für Germain 74.)

Atlético Madrid

Oblak – Vrsaljko, Gimenez, Godin, Lucas – Saul Niguez, Gabi, Koke – Griezmann, Diego Costa

Eingewechselt: Juanfran (für Vrsaljko 46.), Thomas (für Correa 88.), Torres (für Griezmann 90.)

 

Tore:

0:1 Griezmann (21. Minute, Vorlage Gabi)

0:2 Griezmann (49. Minute, Vorlage Koke)

0:3 Gabi (89. Minute, Vorlage Koke)

 

Zuschauer:

55.768

 

Europa League

Europa League: Leverkusen in Krasnodar – Frankfurt in Charkiw

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Krasnodar Stadium

Das Stadion von Krasnodar in Russland (Foto: hlopex / Shutterstock.com)

Von wegen russische Kälte. Auch in Krasnodar ist es momentan beinahe frühlingshaft warm. Für Bayer Leverkusen wird es eher sportlich frostig, wenn der abgezockte und physisch starke Gegner ernst macht. FK Krasnodar belegt in der russischen Liga nur einen Punkt hinter Zenit Sankt Petersburg Platz zwei. Momentan ist eigentlich Winterpause in Russland und das nächste Spiel erst die Pokal-Revanche am 24. Februar gegen FK Rostov (Hinspiel 2:2). Trainer Murad Musaev muss seine Jungs kaum aus dem Winterschlaf holen. Der Verein ist an diese Situation gewöhnt und, wie die Vergangenheit zeigt, durchaus zu guten Leistungen im Winter fähig. In der Saison 2016/17 unterlag Krasnodar zwar dem FC Schalke 04 in der Gruppenphase mit 0:1 und 0:2, bezwang dann in der Zwischenphase jedoch Fenerbahce Istanbul. Erst im Achtelfinale war gegen Celta Vigo Endstation. Vergangene Europa-League-Runde scheiterte der Klub bereits in der Quali an Roter Stern Belgrad. Für die kommende Partie gegen die Werkself ist Linksverteidiger Cristian Ramírez aufgrund seiner roten Karte wegen Handspiels gesperrt.

Leverkusen spielt mit Beter Bosz‘ waghalsigem System prächtig auf. Wenn es gut geht, wird ein Gegner wie der FSV Mainz 05 am Wochenende geradezu überrollt (1:5). Die Rheinländer zählen statistisch betrachtet nicht nur zu einem der schnellsten Teams, sondern sind auch das lauffreudigste. Das verwundert wenig, wenn man an die Benders, Bellarabi, Brandt, Bailey, Baumgartlinger, Havertz, Volland, Weiser und Wendell denkt! Das niederländische 4-3-3 beliebt den Protagonisten ganz gut, viel mehr als die Taktik-Ideen von Vorgänger Heiko Herrlich. Können sie dem russischen Gegner physisch etwas entgegensetzen, dann wird sich Bayer in die nächste Runde spielen können. Verzichten muss Bosz auf die Verletzten Joel Pohjanpalo und Panagiotis Retsos.

Voraussichtliche Aufstellung:

FK Krasnodar: Kritsyuk – Petrov, Martynovich, Fjóluson, Stotskiy – Kaboré – Wanderson, Gazinskiy, Pereyra, Claesson – Ari

Bayer Leverkusen: Hradécky – Weiser, Tah, Sven Bender, Wendell – Havertz, Aránguiz, Brandt – Bellarabi, Volland, Bailey

Eintracht spielt in Charkiw statt Donezk

Die prekäre Lage in Donezk, aufgrund des Bürgerkriegs in der Ost-Ukraine, zwingt Schachtjor in Charkiw das Spiel auszurichten. Der Meister und Pokalsieger des Landes belegt wieder souverän Platz eins in der heimischen Liga. Aus der Champions-League-Gruppe F mit Hoffenheim ausgeschieden, hat es Trainer Paulo Fonseca schon wieder mit einem deutschen Gegner in der Europa League zu tun. Von Eintracht Frankfurts „Büffelherde“ will sich das ukrainisch-brasilianische All-Star-Team nicht ins Boxhorn jagen lassen. Zehn ukrainische und zwei brasilianische Nationalspieler verfügen schließlich über haufenweise internationale Erfahrung. Als Gefahrenherde der Spitzenklasse ausgemacht: Kapitän Taison (Vier Tore insgesamt, neun Vorlagen) und Sommer-Neuzugang Júnior Moraes (18 Tore insgesamt, Neun Vorlagen).

Adi Hütter hat seine Frankfurter am Wochenende ein wenig geschont und war mit dem 0:0 in der Bundesliga zufrieden. Nun gilt der Fokus dem vermeintlichen Favoriten aus Donezk. Nicht alle Neuzugänge des Winters dürfen indessen in der Europa League eingesetzt werden. Die Wahl der drei möglichen Nachnominierungen fiel auf Martin Hinteregger, Sebastian Rode und den nun fit werdenden Timothy Chandler. Almamy Touré, der neue Verteidiger aus Mali, darf vorerst nur in der Bundesliga auflaufen. Auf der linken Mittelfeldseite kann Hütter entweder auf Kostic, Gacinovic oder Willems vertrauen. Womöglich ist der Niederländer da gegen die offensivstarken Gegner auf der Außenbahn bevorteilt. Noch nicht mit von der Partie sind Lucas Torró und David Abraham. Es wird jetzt spannend zu beobachten sein, ob die sehenswerten Vorstellungen aus der Gruppenphase von der Eintracht fortgeführt werden.

Voraussichtliche Aufstellung:

Schachtjor Donezk: Piatov – Matviienko, Kryvtsov, Khocholava, Ismaily – Maycon, Stepanenko – Marlos, Kovalenko, Taison – Júnior Moraes

Eintracht Frankfurt: Trapp – Hasebe, Hinteregger, N’Dicka – da Costa, de Guzmán, Fernandes, Willems – Jovic – Haller, Rebic

Europa League Zwischenrunde Hinspiele

 Dienstag, 12.02.2019 (18:55 Uhr)

Fenerbahce Spor Kulübü 1907 Fenerbahce Istanbul – Zenit St. Petersburg Zenit Sankt Petersburg 1:0

Donnerstag, 14.02.2019 (18:55 Uhr)

 FK Krasnodar – Der Werksklub Bayer Leverkusen

 Rapid Wien – Internazionale Milano Inter Mailand

SK Slavia Praha Fotbal Slavia Prag – Koninklijke Racing Club Genk KRC Genk

Stade Rennais Stade Rennes –  Betis Sevilla

 Olympiakos Piräus –  Dynamo Kiew

S.S. Lazio Lazio Rom –  FC Sevilla

FK BATE Borissow BATE Baryssau – FC Arsenal Arsenal London

 Galatasaray Istanbul –  Benfica Lissabon

Donnerstag, 14.02.2019 (21:00 Uhr)

Schachtjor Donezk Schachtar Donezk –  Eintracht Frankfurt

Viktoria Plzen Viktoria Pilsen –  Dynamo Zagreb

FC Brügge Club Brügge – RB Salzburg FC Salzburg

 FC Zürich – Napoli SSC Neapel

 Malmö FF – The Blues Chelsea London

The Celtic Football Club 1888 Celtic Glasgow – Valencia CF FC Valencia

SC Portugal Lisboa Sporting Lissabon –  FC Villareal

Die Rückspiele finden am 20. Februar (nur FC Sevilla – Lazio Rom) und am 21. Februar statt.

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