Borussia Dortmund: Kommt Moussa Dembélé für den Angriff?

© Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund01) [CC BY 2.0], Wikimedia

Marwin Hitz, Marius Wolf und Thomas Delaney sind weiterhin die einzigen Neuzugänge bei Borussia Dortmund und weil auf der Seite der Abgänge bisher auch nur die Torhüter Roman Weidenfeller (Karriereende) und Dominik Reimann (Holstein Kiel) stehen, lässt der von vielen erwartete Umbruch nach einem enttäuschenden Jahr noch auf sich warten.

Allerdings wird in dieser Transferperiode früher oder später noch richtig Bewegung ins Dortmunder Aufgebot kommen. So fehlt bei Sokratis, dessen Wechsel zum FC Arsenal längst beschlossene Sache ist, nur noch die offizielle Vollzugsmeldung, die auch bilanztechnischen Gründen erst im Juli erfolgen wird. Klar ist darüber hinaus, dass die Perspektiven von Spielern wie Jeremy Toljan, Sebastian Rode, Nuri Sahin, Gonzalo Castro oder Andre Schürrle eher überschaubar sind und mit Verkäufen Platz im Kader geschaffen werden soll.

Dass derzeit schon 29 Profis unter Vertrag stehen, macht die Verpflichtung neuer Spieler nicht einfacher. Durchaus denkbar daher, dass der BVB auch bei Spielern wie Raphael Guerreiro oder Mario Götze, die bei anderen Vereinen gehandelt werden, im Falle von interessanten Angeboten gesprächsbereit wäre.

Von Batshuayi wohl nicht überzeugt

Eine der größten Baustellen des BVB ist sicherlich der Angriff. Der zuletzt vom FC Chelsea ausgeliehene Michy Batshuayi kehrt nach jetzigem Stand nach London zurück und soll auch nicht erste Wahl sein. Der Belgier traf zwar regelmäßig, überzeugte die Dortmunder Verantwortlichen aber mit seiner Spielweise aber nicht vollends und wird mit einer im Raum stehenden Ablöse von rund 40 Millionen Euro als zu teuer eingestuft. Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass Batshuayi letztlich doch in Dortmund bleibt.

Denn die Stürmersuche ist sicher auch eine Frage der Alternativen, die bei nachgewiesener Qualität auch nicht günstig sein werden. Das gilt auch für Moussa Dembélé von Celtic Glasgow, der schon vor einem Jahr mit dem BVB, aber auch mit diversen anderen Top-Vereinen in Verbindung gebracht wurde. Zum 21 Jahre alten Franzosen soll die Borussia nun wieder Kontakt aufgenommen haben, hätte diesmal nach einer mit acht Toren und sieben Vorlagen in 23 Einsätzen der schottischen Premier League eher durchwachsenen Saison aber wohl weniger Konkurrenz.

Angesichts eines bis 2020 laufenden Vertrages wird der französische U21-Nationalstürmer aber auch nicht ohne Weiteres zu bekommen sein.