Hamburger SV: Jairo Samperio im Visier? – Bringt Albin Ekdal nun eine hohe Ablöse?

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Mit Khaled Narey von der SpVgg Greuther Fürth, der auch als Rechtsverteidiger spielen kann, vor allem aber als Alternative für die offensiven Außenbahnen eingeplant ist, hat der Hamburger SV vergangene Woche den ersten Neuzugang vorgestellt, für den eine Ablöse fällig wurde. Vor dem offenbar rund 1,7 Millionen Euro teuren Narey kamen die ersten drei Verstärkungen David Bates (Glasgow Rangers), Manuel Wintzheimer (FC Bayern München II) und Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern) allesamt ablösefrei an die Elbe.

Ablösefrei wäre auch der zuletzt für den SV Waldhof Mannheim aktive Probespieler Andreas Ivan, der bisher einen ordentlichen Eindruck hinterlassen hat und auch auf den Außenbahnen für Schwung sorgen könnte. Möglicherweise zieht der HSV für diese Positionen aber noch einen weitaus namhafteren Akteur aus dem Ärmel. Denn nach Informationen der „Morgenpost“ wirbt der ehemalige Bundesliga-Dino um den früheren Mainzer Jairo Samperio, der UD Las Palmas nach dem Abstieg aus der Primera Division ablösefrei verlassen kann. Der 24-Jährige soll sich laut „Radio Marca“ sogar unter mehreren Offerten schon für das Angebot aus Hamburg entschieden haben und in den nächsten Tagen unterschreiben.

Mehrere Interessenten für Ekdal aus Italien

Für Zweitliga-Verhältnisse wäre eine Verpflichtung Jairos, zumal zum Nulltarif, fraglos ein Coup, wenngleich der Spanier in den letzten beiden Jahren in Mainz und Las Palmas nur noch bedingt überzeugen konnte. Doch ruft der Offensivmann sein Potential ab, wäre dem HSV sicherlich ein Glücksgriff gelungen, sofern sich die Meldungen bestätigen sollten.

Unterdessen dürfte man in Hamburg erfreut verfolgt haben, dass Albin Ekdal mit der schwedischen Nationalmannschaft dank eines 1:0-Sieges über die Schweiz das Viertelfinale der WM 2018 erreicht und der beim HSV unter Vertrag stehende Mittelfeldmann dazu mit einer starken Leistung beigetragen hat. Die Hoffnung, den von mehreren italienischen Vereinen umworbenen Ekdal teuer verkaufen zu können, scheint erfüllt zu werden, wenngleich es bislang noch nichts Konkretes gibt. Der Marktwert des in seinen drei Jahren in Hamburg von vielen Verletzungen geplagten Ekdal ist auf jeden Fall deutlich gestiegen.

Das lässt sich von anderen Spielern nicht behaupten, die der HSV aber gerne auch noch zeitnah von der Gehaltsliste streichen würde. Ob und wann das bei Mergim Mavraj, Kyriakos Papadopoulos, Bobby Wood oder Filip Kostic gelingt, bleibt abzuwarten.