Eintracht Frankfurt: Ante Rebic immer begehrter – Auch Man United, Liverpool und Arsenal dran?

Am heutigen Mittwoch wird es kaum einen Fan von Eintracht Frankfurt geben, der im zweiten Halbfinale der WM 2018 nicht der kroatischen Nationalmannschaft im Spiel gegen England die Daumen drückt. Grund dafür ist natürlich Ante Rebic, der spätestens seit seinen beiden Toren im Finale um den DFB-Pokal gegen den FC Bayern München (3:1) einen festen Platz in den Herzen der Eintracht-Anhänger hat.

Und diesen würde Rebic wohl auch dann behalten, sollte er seine Zelte in Frankfurt abbrechen, was mit einer guten Leistung gegen England nochmals ein Stück wahrscheinlicher würde. Ohnehin stehen die Interessenten für den ebenso schnellen wie wuchtigen Angreifer, der mit seinen erst 24 Jahren noch eine große Karriere vor sich hat, längst Schlange.

Schon vor einiger Zeit ist durchgesickert, dass Rebic bei Tottenham Hotspur auf der Wunschliste steht, doch die Spurs sind längst nicht mehr der einzige Top-Klub aus der englischen Premier League, der sein Interesse hinterlegt hat. Laut der „Sport Bild“ sollen inzwischen und nicht zuletzt aufgrund der starken WM-Auftritte auch der FC Arsenal, Manchester United und der FC Liverpool an Rebic dran sein. Ebenso wie der SSC Neapel aus der italienischen Serie A. Zudem ranken sich nach wie vor auch Gerüchte darum, dass der neue Trainer des FC Bayern München, Niko Kovac, seinen Lieblingsschüler aus Frankfurt mit an die Isar nehmen möchte.

Aderlass bei der Eintracht

Dass die Eintracht Rebic trotz eines Vertrages bis 2021, der zumindest für diesen Sommer auch keine Ausstiegsklausel enthalten soll, halten kann, ist inzwischen eher unwahrscheinlich. Nach Omar Mascarell (FC Schalke 04), Marius Wolf (Borussia Dortmund), Kevin-Prince Boateng (US Sassuolo) und Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen) würden die Hessen mit dem Angreifer einen weiteren Leistungsträger verlieren, dafür aber im Gegenzug sicherlich eine Rekordeinnahme verbuchen.

Im Raum steht mittlerweile eine Ablöse von 50 Millionen Euro, von der der Eintracht abzüglich einer Transferbeteiligung für Rebic‘ Ex-Klub AC Florenz wohl der Großteil bliebe. Zusammen mit den zu erwartenden Einnahmen aus der Europa League wäre ein stattliches Budget vorhanden, um die Verluste zu kompensieren und die Mannschaft sogar auf mehreren Positionen zu verstärken. Klar ist freilich auch, dass es kaum gelingen wird, einen Spieler mit der individuellen Klasse von Rebic zu finden.