Werder Bremen: Kommt mit Oscar Hiljemark wieder ein Schwede?

Der SV Werder Bremen bastelt weiterhin am Kader der neuen Saison. Als zusätzlicher Torhüter ist der 22 Jahre alte Österreicher Osman Hadzikic, der nach seinem Vertragsende bei Austria Wien ablösefrei zu haben wäre, im Gespräch.

Kommen soll zudem auch noch ein zentraler Mittelfeldspieler, nachdem die Abgänge von Zlatko Junuzovic (Red Bull Salzburg) und Thomas Delaney (Borussia Dortmund) in diesem Mannschaftsteil doch eine große Lücke hinterlassen haben. Denkbar, dass Werder diese nun wieder einmal mit einem schwedischen Spieler schließt. Nach Ludwig Augustinsson, der nach dem Viertelfinal-Einzug bei der WM 2018 noch im Sonderurlaub weilt, und Neuzugang Felix Beijmo könnte künftig auch Oscar Hiljemark ins grün-weiße Trikot schlüpfen.

Wie das italienische Portal „Mediagol“ berichtet, soll sich Werder für den 26-Jährigen interessieren, der wie Augustinsson ebenfalls zum schwedischen WM-Kader zählte, anders als der Bremer Linksverteidiger aber mit lediglich zwei Kurzeinsätzen gegen Südkorea (1:0) und gegen Mexiko (3:0) nur eine Nebenrolle inne hatte.

Nichtsdestotrotz soll Werder Interesse an Hiljemark haben, der beim CFC Genua 1893 aber noch einen Vertrag bis 2020 besitzt und folglich nicht ganz günstig wäre. Laut „Bild“ hat Werder zwar noch kein Angebot abgegeben, besitzt aber grundsätzliches Interesse an einer wohl rund sieben Millionen Euro teuren Verpflichtung des Mittelfeldspielers, der für die Rückrunde der vergangenen Saison an Panathinaikos Athen verliehen war.  Gegenüber dem „Weser Kurier“ allerdings dementierte Werder-Coach Florian Kohfeldt ein Interesse an Hiljemark. „Der Name ist in unserem Kontext kein Thema“, so Kohfeldt, wobei diese Aussage natürlich auch taktischer Natur sein könnte.

Fulham weiter an Augustinsson dran

Im Falle von Augustinsson hat sich Werder zwar eigentlich klar positioniert, aber dennoch ranken sich weiterhin Wechselspekulationen, der sich mit einer guten WM natürlich noch zusätzlich ins Rampenlicht gespielt hat. Vor allem der FC Fulham, der nach dem Aufstieg in die Premier League noch mehrere Verstärkungen plant, wirbt vehement um Augustinsson und hätte auch die Mittel, um Werder mit einer hohen Ablöse vielleicht doch noch zum Nachdenken zu bringen.

Aktuell aber gilt noch die Marschroute, dass keine Leistungsträger mehr abgegeben werden sollen. Augustinsson und auch Torhüter Jiri Pavlenka sollen stattdessen neue Verträge zu verbesserten Bezügen unterschreiben, mit denen womöglich auch gleich die Wechselmodalitäten für den nächsten Sommer geregelt werden.