Hamburger SV: Filip Kostic auf dem Sprung nach Spanien? – Auch Southampton noch im Rennen

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Filip Kostic ist nach dem Abstieg mit dem Hamburger SV mit der Hoffnung zur WM 2018 gereist, sich auf der größten Bühne, die der Weltfußball zu bieten hat, gut zu präsentieren und so für große Klubs attraktiv zu machen. Das ist dem serbischen Flügelspieler mit seiner nach der Vorrunde gescheiterten Nationalmannschaft indes nur bedingt gelungen. In wenigen Szenen ließ der schnelle Offensivmann zwar seine Qualitäten aufblitzen, doch insgesamt blieb Kostic eher blass und konnte nicht wirklich für sich werben.

Nichtsdestotrotz winkt dem 25-Jährigen nun ein persönlicher Aufstieg, möglicherweise sogar in die Champions League. Denn laut einem Bericht des Portals „HITC Sport“ soll sich der frühere Stuttgarter in fortgeschrittenen Gespräche mit dem FC Valencia befinden. Die Spanier, die mit einer guten Saison die Rückkehr in die Königsklasse geschafft haben, gelten als Favorit auf die Verpflichtung von Kostic, dem sich aber offenbar auch noch andere Optionen bieten. So soll auch der FC Southampton, bei dem mit dem nun zu Ajax Amsterdam gewechselten Dusan Tadic in der jüngeren Vergangenheit ein anderer Serbe eine wichtige Rolle spielte, an Kostic interessiert sein.

Dem HSV kann es nur recht sein, wenn gleich mehrere Vereine mit einem gewissen finanziellen Background ihre Fühler nach Kostic ausgestreckt haben, stehen doch die Chancen auf eine hohe Ablöse damit umso besser.

Auch Ekdal soll viel Geld in die Kasse spülen

Eine hohe Ablöse erhofft man sich in Hamburg auch für Mittelfeldmann Albin Ekdal, der mit Schweden eine starke WM gespielt und überraschend den Einzug ins Viertelfinale geschafft hat. Für Ekdal gibt es Interessenten aus Portugal und Italien, die wohl alle dazu bereit wären, eine Ablöse im hohen einstelligen Millionenbetrag auf den Tisch zu legen.

Ähnlich lauten die Vorstellungen in Hamburg in Sachen Ablöse für Kyriakos Papadopoulos, doch für den griechischen Verteidiger stehen die Interesssenten bisher nur bedingt Schlange. Selbiges gilt für Mergim Mavraj, der zwar mit Deportivo La Coruna sowie Klubs aus der Türkei und Italien in Verbindung gebracht wird, aber wohl nicht ohne Weiteres bzw. ohne Kompensationszahlung dazu bereit ist, seinen bis 2019 laufenden Vertrag aufzulösen. Dass Mavraj nun mittels Fotomontage im neuen HSV-Trikot posierte, soll dem ausgemusterten Albaner intern Ärger eingebracht haben, was die Fronten zusätzlich erhärtet haben dürfte.