Borussia Dortmund: Erick Pulgar im Visier – Jeremy Toljan bleibt offenbar

© Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund01) [CC BY 2.0], Wikimedia

Borussia Dortmund hat mit Marius Wolf (Eintracht Frankfurt), Abdou Diallo (1. FSV Mainz 05), Marwin Hitz (FC Augsburg), Thomas Delaney, Eric Oelschlägel (beide SV Werder Bremen) und Achraf Hakimi (Real Madrid) bisher sechs Neuzugänge verpflichtet, die unter dem Strich mehr als 50 Millionen Euro alleine an Ablösen verschlungen haben.

Und dennoch ist man rund um den BVB mit diesem Transfersommer noch nicht komplett zufrieden. Das gilt auch für die Verantwortlichen, die sich noch auf der Suche nach einem hochkarätigen Angreifer befinden, wobei in diesem Zusammenhang zuletzt vor allem der kroatische Vize-Weltmeister Mario Mandzukic heiß gehandelt wurde. Eine Verpflichtung des bereits 32 Jahre alten Mittelstürmers ist aber aus mehreren Gründen eher unwahrscheinlich. Zum einen würde Mandzukic neben einer zweistelligen Millionenablöse, die kaum mehr hereinzuholen ist auch über mehrere Jahre ein stattliches Gehalt kosten. Und zum anderen will Juventus Turin den ehemaligen Bundesliga-Profi (VfL Wolfsburg, FC Bayern München) nicht ohne Weiteres abgeben.

Bei einem Stürmer muss es in Sachen Neuzugänge indes nicht bleiben. Denn nach Informationen des „Sportbuzzer“ hat der neue Trainer Lucien Favre auch noch einen sehr konkreten Wunsch für das zentrale Mittelfeld. Demnach möchte der Schweizer Fußball-Lehrer den Chilenen Erick Pulgar vom FC Bologna nach Dortmund holen. Der 24-Jährige, der bislang neunmal für die chilenische Nationalmannschaft aufgelaufen ist, besitzt in Bologna allerdings noch einen Vertrag bis 2020 und wäre sicherlich auch nicht ganz günstig zu haben.

Neapel und Valencia an Toljan interessiert

Unterdessen tut sich der BVB weiterhin schwer damit, Akteure abzugeben, die in den Planungen nicht mehr die ganze große Rolle spielen. In diese Kategorie gehört neben Andre Schürrle, Nuri Sahin und Sebastian Rode auch Jeremy Toljan, der erst vor einem Jahr von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet wurde, aber die Erwartungen nicht erfüllen konnte und nun mit Hakimi einen weiteren Konkurrenten erhalten hat.

Unter anderem der SSC Neapel und der FC Valencia sollen nun ihre Fühler nach dem U21-Europameister von 2017 ausgestreckt haben, der Dortmund aber nicht verlassen möchte. Jeremy hat sich dazu entschieden, bei Borussia Dortmund zu bleiben. Er will den Konkurrenzkampf annehmen und sich beim BVB durchsetzen. Das ist auch mit dem Verein klar besprochen“, machte Toljans Berater Michael Decker in der „Sport Bild“ klar, dass es keinen Transfer geben wird.