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2. Bundesliga

Erzgebirge Aue: Maximilian Pronichev statt Serdar Dursun?

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© By Alonstoter (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Eineinhalb Wochen vor dem Start der neuen Saison, der die Veilchen zum 1. FC Union Berlin führt, sind die Kaderplanungen beim FC Erzgebirge Aue noch nicht abgeschlossen. Mit dem Bekenntnis von Routinier Christian Tiffert, der über Wochen hinweg ein vorzeitiges Ende seiner aktiven Karriere nicht ausgeschlossen hatte, begann die neue Woche zwar sehr gut, doch die Suche nach einem weiteren neuen Stürmer, der zusammen mit dem von Fortuna Düsseldorf ausgeliehenen Emmanuel Iyoha die durch den Abgang von Pascal Köpke zu Hertha BSC gerissene Lücke schließen soll, gestaltet sich nicht ganz einfach.

Am gestrigen Dienstag schien die Verpflichtung von Serdar Dursun, der bei der SpVgg Greuther Fürth mehr oder weniger ausgemustert worden war, schon perfekt, doch obwohl der Deutsch-Türke schon vor Ort weilte und zwischen beiden Vereinen bezüglich der Ablösemodalitäten alles klar war, fanden der FC Erzgebirge und Dursun nicht zusammen.

„Wenn seitens des Spielers die hundertprozentige Überzeugung fehlt, ist es für beide Seiten besser, von vornherein auf eine Zusammenarbeit zu verzichten. Die Verhandlungen wurden abgebrochen“, ließ Aues Geschäftsführer Michael Voigt in „Bild“ durchblicken, dass ein offenkundiges Zögern Dursuns zur Entscheidung führte, den Spieler nicht zu verpflichten.

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Pronichev: Ausleihe wohl ohne Kaufoption

„Wir haben noch andere Stürmer-Kandidaten im Visier, mit denen wir bereits in guten Gesprächen sind“, verriet Voigt überdies, sich nicht auf die Verpflichtung Dursuns versteift zu haben.

Und laut einem Bericht des „Kicker“ könnte ein Alternativkandidat sogar sehr zeitnah in Aue landen. Denn offenbar steht der vor kurzem bei Hertha BSC aus dem Trainingskader der Profis zur U23 abkommandierte Maximilian Pronichev unmittelbar vor einer Ausleihe nach Aue. Der 20-Jährige, der in Berlin noch einen Vertrag bis 2020 besitzt und den umgekehrten Weg zu Köpke antreten könnte, soll ohne Kaufoption verliehen werden.

Auch der SV Darmstadt 98 soll laut „Kicker“ grundsätzliches Interesse bekundet haben, doch offenbar nicht so vehement wie der FC Erzgebirge, der schon im Zuge des Köpke-Transfers nach Pronichev gefragt haben soll. Der russische U21-Nationalspieler, der vergangene Saison in der Regionalliga Nordost für die U 23 der Berliner in 19 Einsätzen 15 Tore erzielte, hätte in Aue wohl gute Chancen auf regelmäßige Einsätze und könnten in beschaulichem Umfeld den nächsten Schritt machen.

2. Bundesliga

HSV wirbt weiter um Robert Bozenik

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Robert Bozenik wird nicht nur vom HSV umworben. © imago images / Newspix

Mit Louis Schaub (1. FC Köln) und Jordan Beyer (Borussia Mönchengladbach) hat der Hamburger SV in der Winterpause bereits zwei Neuzugänge an Land gezogen. Beide sollen in der Rückrunde an der Mission Aufstieg mitarbeiten, wobei bei Schaub anders als bei Beyer eine Kaufoption besteht.

Bei diesem Duo muss es in Sachen Verstärkungen allerdings nicht bleiben. So ist es kein Geheimnis mehr, dass sich die Hanseaten auch um Robert Bozenik bemühen. Der slowakische Angreifer vom MSK Zilina, der in acht A-Länderspielen vier Tore erzielt hat, ist bislang aber nicht zu finanzieren. Zilina verlangt dem Vernehmen nach fünf Millionen Euro Ablöse für den 20-Jährigen, der auch bei anderen Klubs auf dem Zettel steht.

Terodde war auch ein Thema

HSV-Sportdirektor Jonas Boldt macht einerseits keinen Hehl aus dem Interesse an Bozenik, betont geegnüber der Morgenpost aber auch, dass die finanziellen Mittel eingeschränkt sind: „Das ist ein guter, junger und talentierter Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen gucken, ob irgendwo eine Tür aufgeht und ob wir uns dann verstärken können, aber das muss alles auch im Rahmen der Möglichkeiten sein, die bei uns vorhanden sind.“

Sofern Zilina nicht noch deutlich von den aktuellen Vorstellungen abrückt, wird der Wechsel somit eher nicht zustande kommen. Denkbar aber, dass noch ein anderer Angreifer kommt. Über Simon Terodde vom 1. FC Köln soll auch diskutiert worden sein, doch der Zweitliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison ist offenbar nicht wechselwillig.

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