Hannover 96: Wohl nur noch ein Neuzugang – Klose und Tasci im Gespräch

© von Tim Rademacher (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Zumindest die Vertragsverlängerung mit Trainer Andre Breitenreiter wird bei Hannover 96 aller Voraussicht nach zeitnah über die Bühne gehen. „Wir sind auf einem gutem Weg. Das kann jetzt zügig abgeschlossen werden. All die Punkte, die noch offen sind, werden den Vertrag nicht mehr scheitern lassen“, kündigte Klubboss Martin Kind in der „Neuen Presse“ an, dass das Arbeitspapier mit dem Coach zeitnah über 2019 hinaus verlängert wird.

Einigkeit besteht bereits in den wesentlichen Punkten wie der Vertragsdauer, die bis 2020 erwartet wird und einer Gehaltserhöhung. Auch wird das neue Vertragswerk eine Ausstiegsklausel und eine Ab­findungsregelung für den Fall einer von Vereinsseite ausgehenden Trennung beinhalten.

Manager Horst Heldt, Kind und Breitenreiter haben sich in den vergangenen Tagen indes nicht nur über eine gemeinsame Zukunft ausgetauscht, sondern auch darüber, was ind en kommenden Wochen bis Transferschluss am 31. August in Sachen Kaderplanung noch passieren soll. Klar ist dabei, dass die zuletzt verliehenen Uffe Bech trotz ansprechender Leistungen in der U23 und Babacar Gueye keine Zukunft mehr in Hannover haben und den Verein nach Möglichkeit noch verlassen sollen. Abnehmer sind im Moment allerdings bei beiden noch nicht in Sicht.

Keine Verstärkung mehr für die Offensive

Verständigt haben sich die Verantwortlichen in Hannover laut der „Neuen Presse“ offenbar auch darauf, dass nur noch ein neuer Innenverteidiger kommen soll. Zuletzt waren zwei neue Akteure für das Abwehrzentrum sowie eine zusätzliche Verstärkung für die offensive Außenbahn im Gespräch, doch nun sind Kind, Heldt und Breitenreiter allem Anschein nach auch unter Abwägung der wirtschaftlichen Voraussetzungen zu dem Entschluss gekommen, es bei der Verpflichtung eines Abwehrspielers zu belassen.

Weil sich Timo Hübers einen Kreuzbandriss zugezogen hat und der immer wieder von Verletzungen geplagte Felipe nicht fest eingeplant werden kann, ist die Auswahl im Abwehrzentrum aktuell mit Waldemar Anton, Kevin Wimmer und Josip Elez überschaubar.

Weiterhin im Fokus befindet sich Ermin Bicakcic von der TSG 1899 Hoffenheim, der allerdings mit einer Ablöse von fünf Millionen Euro sehr teuer wäre und überdies andere Angebote vorliegen hat. In Hannover tut man deshalb gut daran, sich nach Alternativen umzusehen, wobei nach Informationen der „Neuen Presse“ auch die ehemaligen Bundesliga-Profis Timm Klose (Norwich City) und der vereinslose Serdar Tasci (zuletzt Spartak Moskau) ein Thema sind.