Hamburger SV: Kommt Stuttgarts Berkay Özcan als letzte Verstärkung?

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der Hamburger SV hat es nach anfänglichen Problemen mit dem 0:3 gegen Holstein Kiel im Auftaktspiel offenbar geschafft, die 2. Bundesliga anzunehmen. Inklusive DFB-Pokal haben die Hanseaten nun dreimal in Folge gewonnen, wobei das 3:0 am Montagabend gegen Arminia Bielefeld sicherlich das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist, wie auch die Beteiligten ohne Umschweife einräumten.

Kapitän Aaron Hunt, der nach überstandener Verletzung sein Comeback feierte, zeigte sich basierend auf den 90 Minuten indes sehr zuversichtlich die nächsten Wochen und Monate betreffend: „Wir wissen, dass wir vorn eine Menge Qualität haben. Ich glaube, dass wird in den nächsten Spielen noch besser. Wir sind auf einem guten Weg.“

Etwas gelitten hat die Qualität durch das Aus von Jairo, der sich vergangene Woche im Training eine schwere Knieverletzung zugezogen hat, die für den erst im Juli gekommenen Spanier schon das vorzeitige Saisonende bedeuten könnte. Während offen ist, wie es mit dem zunächst nur bis Juni 2019 verpflichteten Jairo, der sich zeitnah einer Operation unterziehen wird, weitergeht, plant der HSV noch bis zum Transferschluss am Freitag die Verpflichtung eines Ersatzes. Das scheint auch nötig, denn allzu üppig ist die Auswahl auf den offensiven Außenbahnen nicht mehr. Während Bakery Jatta und Arianit Ferati bisher nicht über den Status eines Talents hinausgekommen sind, hat Tatsuya Ito sich in der 2. Bundesliga noch nicht zurechtgefunden und mit seiner Form zu kämpfen, sodass momentan nur Khaled Narey als feste Größe eingeplant werden kann.

Özcan in dieser Saison noch nicht im VfB-Kader

Ein Kandidat, der den Konkurrenzkampf in der Offensive wieder anheizen und die Qualität im Kader nochmals erhöhen könnte, ist Berkay Özcan vom VfB Stuttgart, mit dem man sich laut „Bild“ in Hamburg beschäftigt. Der 20-Jährige, der im Juni sein Debüt in der türkischen Nationalmannschaft gefeiert hat, stand in den ersten beiden Pflichtspielen der Schwaben in der neuen Saison nicht im Kader und kam auch vorige Spielzeit nur auf 17 Einsätze.

Stutttgart würde den flexibel einsetzbaren Offensivspieler gerne noch verleihen, allerdings nur ohne Kaufoption, wie bereits der 1. FC Nürnberg erfahren musste. Für den HSV wäre eine fehlende Kaufoption dagegen kein Hindernis, wie das Beispiel des ebenfalls aus Stuttgart ausgeliehenen Orel Mangala zeigt.