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2. Bundesliga

1. FC Köln: Weiter Gerüchte um Anthony Modeste – Keine Kaderveränderungen mehr?

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Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen und dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals hat der 1. FC Köln einen guten Start in die neue Saison hingelegt und damit seine Rolle als Favorit auf den Aufstieg untermauert. Am Sonntag beim FC St. Pauli steigt für die Geißböcke nun ein erstes Spitzenspiel und mit drei Punkten am Hamburger Millerntor würde die anschließende Länderspielpause sicherlich entspannt verlaufen.

Auch deshalb, weil dann die Transferperiode beendet ist und sich auch die derzeit noch kursierenden Spekulationen um mögliche Veränderungen im Kader weitgehend erledigt haben werden. Derzeit hält sich hartnäckig das Gerücht, das vor allem durch französische Medienberichte geschürt wird, dass der FC weiterhin Interesse an einer Rückkehr von Anthony Modeste hat, der seinen Vertrag beim chinesischen Klub Tianjin Quanjian wegen offenbar ausstehender Gehaltszahlungen aufgelöst hat. Ob der Franzose, der vorvergangene Saison 25 Tore für den FC markierte und so großen Anteil an der ersten Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb nach 25 Jahren hatte, tatsächlich ablösefrei ist, ist aber juristisch wohl keineswegs sicher. Womöglich auch deshalb haben angeblich interessierte Vereine wie Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul nun Abstand von einer Verpflichtung des 30-Jährigen genommen.

„Dieses Thema stellt sich derzeit nicht“, wollte Kölns Finanzvorstand Alexander Wehrle derweil in „Bild“ die kursierenden Gerüchte nicht groß kommentieren. Vermutlich auch deshalb nicht, um innerhalb der Mannschaft nicht für unnötige Diskussionen zu sorgen, zumal sich Simon Terodde gerade auf dem besten Weg befindet, zu einem verlässlichen Torjäger zu werden.

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Wohl keine Angebote für Sörensen

Dagegen sind andere Akteure wie Simon Zoller und Frederik Sörensen, die man durchaus als gestandene Bundesliga-Profis bezeichnen darf, im Moment außen vor. Beide fehlten sowohl beim 9:1 im Pokal beim BFC Dynamo als auch beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue gänzlich im Kader. Gleichwohl zeichnet sich derzeit nicht ab, dass beide bis Transferschluss noch den Verein verlassen könnten.

Für Sörensen liegt dem Vernehmen nach kein Angebot vor, wobei der FC den Dänen wohl durchaus noch abgeben würde. Anders als im Falle von Zoller, der in den letzten Wochen grundsätzlich auch die Freigabe erhalten hätte, aber nun kurz vor Transferschluss nicht mehr verkauft werden soll, weil es in der Kürze der Zeit kaum möglich wäre, Ersatz zu finden.

2. Bundesliga

Aue vor Verlängerung mit einem Quartett?

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Mit schon drei Pflichtspieltoren in guter Form: Tom Baumgart. © Imago images / Picture Point

Mit dem 1:0-Sieg am Sonntag gegen den VfL Osnabrück hat Erzgebirge Aue einen schon zuvor guten Start weiter ausgebaut. Elf Punkte aus sechs Spielen stehen die Veilchen nun zu Buche, die sich auch von der Unruhe um den überraschenden Trainerwechsel von Daniel Meyer zu Dirk Schuster nicht von ihrem Weg haben abbringen lassen.

Der gute Start bietet nun die Möglichkeit, schon frühzeitig die Zukunftsplanungen zu forcieren. So verriet Klubboss Helge Leonhardt nun in Bild, nach Philipp Riese und Pascal Testroet (beide bis 2023) noch vier weitere Akteure langfristig binden zu wollen. Auch Tom Baumgart, Clemens Fandrich, Dimitrij Nazarov und Jan Hochscheidt sollen bis 2023 unterschreiben.

Leonhardt will ein Zeichen setzen

Und diesbezüglich zeigt sich Leonhardt sehr zuversichtlich: „Wir sind mit den Spielern und deren Beratern kurz vor der Ziellinie.“

Dabei besteht eigentlich nur bei Fandrich angesichts eines auslaufenden Vertrages akuter Handlungsbedarf. Baumgart, Nazarov und Hochscheidt sind hingegen ohnehin noch bis 2021 gebunden. Leonhardt will mit vorzeitigen Verlängerungen aber dennoch ein Signal aussenden: „Wenn wir etwas erreichen und uns sportlich weiterentwickeln wollen, brauchen wir einen festen Stamm von guten und charakterstarken Spielern. Das gibt uns Planungssicherheit und ist auch ein Zeichen an andere Profis, dass sich Leistung bei uns lohnt.“

Gut möglich, dass zeitnah Nägel mit Köpfen gemacht werden.

 

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