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Bundesliga

Hannover 96: Fällt Niclas Füllkrug länger aus? – Die Sorgen werden größer

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© von Thomas Rodenbücher (MSV-Schalke-5885) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Die Tabelle nach sechs Spieltagen zeigt aus Sicht von Hannover 96 ein alles andere als erfreuliches Bild. Die Niedersachsen sind noch sieglos und mit lediglich zwei Punkten Träger der roten Laterne. Die schon im Sommer durchaus weit verbreitete Ansicht, dass das zweite Jahr nach dem Wiederaufstieg insbesondere auch wegen der Abgänge der Leistungsträger Salif Sane, Martin Harnik und Felix Klaus deutlich schwieriger werden würde, hat sich zumindest bisher bestätigt.

Und der jüngste Eindruck, den die 96er bei der 1:4-Niederlage am Sonntag bei Eintracht Frankfurt hinterlassen haben, war richtig besorgniserregend. „Wir fabrizieren viel zu leichte Fehler. Das müssen wir abstellen, sonst wird es schwer. Das war nicht gut genug für die Bundesliga, weil wir uns den Schneid haben abkaufen lassen“, fand Trainer Andre Breitenreiter in „Bild“ klare Worte, wohlwissend, für den Auftritt seiner Schützlinge in der Verantwortung zu stehen.

Zweifel am Trainer, der sich mit dem Aufstieg und dem Klassenerhalt viel Kredit erworben hat, gibt es bislang indes nicht. Sportdirektor Horst Heldt zeigte sich zwar durchaus auch beunruhigt, machte aber zugleich deutlich, zusammen mit Breitenreiter die Wende anzustreben: „Wir müssen Maßnahmen ergreifen, wie es besser wird. Panik brauchen wir nicht. Es ist eine schwierige Phase.“

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Füllkrug mit Verletzung am Sprunggelenk

Nochmals schwieriger würde die aktuelle Situation, sollte Torjäger Niclas Füllkrug längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Und genau das ist zu befürchten, nachdem der Angreifer in Frankfurt schon zur Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Schon früh in der Partie erlitt Füllkrug in einem Zweikampf mit Marco Russ eine Verletzung am Sprunggelenk, die den 14-fachen Torschützen der vergangenen Saison schließlich aufgrund von starken Schmerzen in der Halbzeit zur Aufgabe zwang.

Der Verdacht, dass Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden, liegt nahe. Zumindest für das Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den VfB Stuttgart, in dem die 96er den Bock umstoßen wollen und müssen, ist das Mitwirken Füllkrugs äußerst fraglich. Im schlechtesten Fall droht dem Stürmer, der sich Hoffnungen auf die Nationalmannschaft gemacht hat, wohl sogar eine Pause von sechs bis acht Wochen.

Gefordert wäre dann Sommerneuzugang Bobby Wood, der in Frankfurt nach seiner Einwechslung zumindest ein kleiner Lichtblick war, aber noch auf sein erstes Tor im neuen Trikot wartet.

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Bundesliga

VfL Wolfsburg: Neben Maximilian Philipp auch Robert Skov im Blick?

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2017 wurde Maximilian Philipp U21-Europameister. © Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Bislang hat sich im Kader des VfL Wolfsburg in der laufenden Transferperiode noch nicht allzu viel getan, zumindest verglichen mit der Vergangenheit, als mehrfach ein enormer Personalwechsel vollzogen wurde. Mit Kevin Mbabu (Young Boys Bern), Pablo Otavio (FC Ingolstadt) und Joao Victor (Linzer ASK) wurden bislang drei Neue verpflichtet, bei denen es aber wohl nicht bleiben wird.

Vieles hängt indes auch davon ab, wer den Verein noch verlässt. Insbesondere der zuletzt an den FC Schalke 04 verliehene Jeffrey Bruma, Paul-Georges Ntep und Riechedly Bazoer, in der vergangenen Saison an den FC Utrecht verliehen, würde der VfL gerne abgeben und damit alleine an Gehalt eine zweistellige Millionensumme pro Jahr sparen.

Ebenfalls ein Wechselkandidat ist Josiop Brekalo, den die Wölfe eigentlich nicht abgeben möchten, der aber selbst eine Veränderung anstrebt. „Er ist ein guter Spieler, der eine innere Zufriedenheit benötigt. Josip ist nicht ganz happy“, erklärte Manager Jörg Schmadtke im „Kicker“ in Bezug auf den 20 Jahre alten Kroaten, der allerdings im Fall der Fälle eine hohe Ablöse einbringen soll: „Josip ist ein hochbegabter Spieler, ihn werden wir sicher nicht vom Hof jagen. Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt.“

15 Millionen Euro für Brekalo?

Als Interessent gilt Benfica Lissabon, das mit einer Wolfsburger Ablöseforderung von mindestens 15 Millionen Euro konfrontiert werden dürfte. Geld, das der VfL wiederum gut für eigene Investitionen gebrauchen könnte. Denn unabhängig von der Personalie Brekalo soll noch ein Offensivspieler kommen. Dabei befindet sich seit längerem Maximilian Philipp im Visier, der bei Borussia Dortmund nicht glücklich ist. Gespräche mit dem 25-Jährigen hat es nach Informationen des „Kicker“ bereits gegeben, ein konkretes Angebot an den BVB hingegen noch nicht. Klar scheint, dass Philipp auch nicht für weniger als 15 Millionen Euro zu haben sein wird.

Möglicherweise wartet Wolfsburg in Sachen Philipp aber auch deshalb noch ab, weil andere Optionen geprüft werden. So nennen die „Wolfsburger Nachrichten“ auch Robert Skov, der aktuell mit Dänemark bei der U21-Europameisterschaft aktiv ist, als Kandidaten. Der 23-Jährige hat beim FC Kopenhagen eine herausragende Saison hinter sich und wird seine Heimat nun wohl verlassen. Für den Rechtsaußen muss ein neuer Klub aber sicherlich sehr tief in die Tasche greifen.

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