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2. Bundesliga

Erzgebirge Aue: Wackelt Trainer Daniel Meyer? – Helge Leonhardt erhöht den Druck

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© By Alonstoter (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Mit Ilia Gruev (MSV Duisburg) hat am gestrigen Montag nach Uwe Neuhaus (Dynamo Dresden) und Stefan Leitl (FC Ingolstadt) der dritte Trainer in der laufenden Zweitliga-Saison seinen Hut nehmen müssen. Während Duisburg mit Torsten Lieberknecht direkt den Nachfolger vorstellte, sitzen auch andere Trainer nicht mehr ganz sicher im Sattel. So ist bei Erzgebirge Aue zu spüren, dass die jüngsten Niederlagen gegen den SV Sandhausen (0:2) und beim SC Paderborn (0:1) Zweifel an Daniel Meyer haben aufkommen lassen.

Insbesondere die vielen Umstellungen nach den Siegen gegen den FC St. Pauli (3:1) und beim MSV Duisburg (2:1), die von wenigen Ausnahmen abgesehen ohne Not erfolgt sind, wurden und werden kritisch hinterfragt. Und das nun nicht mehr nur medial und bei den Fans, sondern auch von Klubboss Helge Leonhardt, der in „Bild“ klare Worte gefunden hat: 2Die Zeit der Experimente ist jetzt vorbei, ich fordere sofort wieder mehr Stabilität und Sicherheit. Wir brauchen eine Grundformation aus gestandenen Spielern, die wir haben.“

Zugleich machte Leonhardt klar, die Arbeit des Trainerteams nun genau zu beobachten. Zudem dürfte der Klubboss Meyer am heutigen Dienstag in einem angesetzten Treffen zwischen Vorstand und Trainer verdeutlichen, was erwartet wird. Und das ist natürlich der Klassenerhalt, für den die aktuellen sieben Punkte aus acht Spielen hochgerechnet nicht ausreichen dürften.

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Ein Sieg gegen Holstein Kiel muss her

Leonhardt nahm zwar ausdrücklich auch die Mannschaft in die Pflicht, doch das schwächste Glied der Kette ist nun mal der Trainer und bereits in der Vergangenheit hat der starke Mann in Aue gezeigt, nicht übermäßig lange zu fackeln, wenn die Zweifel an einem Coach überhand nehmen. Das beste Beispiel stammt dabei sicherlich aus der vergangenen Spielzeit, als der erst im Sommer als Nachfolger von Domenico Tedesco verpflichtete Thomas Letsch nach nur drei Pflichtspielen schon wieder gehen musste.

Am Samstag im Heimspiel gegen Holstein Kiel sollte Aue nun idealerweise drei Punkte einfahren, um danach eine halbwegs ruhige Länderspielpause zu erleben. Geht es gegen die Störche zum dritten Mal in Folge schief, ist wohl nichts auszuschließen, wenngleich vieles auch davon abhängen wird, wie sich die Mannschaft präsentiert. Und gerade im eigenen Stadion und mit den eigenen Fans im Rücken sollte mit der nötigen Leidenschaft der erhoffte Sieg möglich sein.

2. Bundesliga

Robert Bozenik nicht der einzige Kandidat für den HSV-Sturm?

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Nicht nur im Fokus des HSV: Robert Bozenik. © imago images / Aleksandar Djorovic

Mit dem 2:0-Sieg beim FC Basel hat der Hamburger SV am gestrigen Sonntag Selbstvertrauen vor dem Start in die Restrückrunde getankt. Der Pass von Louis Schaub auf Jeremy Dudziak vor dem 1:0 ließ dabei erahnen, dass die Hamburger Offensive mit dem österreichischen Neuzugang deutlich an Esprit gewonnen hat.

Mit Schaub und auch Jordan Beyer sind die beiden bisherigen Winterverstärkungen am kommenden Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg in der Startelf zu erwarten. Ob darüber hinaus noch ein weiterer Neuzugang kommt, bleibt abzuwarten. Immer mehr sickert aber durch, dass der HSV den slowakischen Nationalstürmer Robert Bozenik liebend gerne verpflichten würde.

Auch ZSKA Moskau buhlt um Bozenik

Drei Millionen Euro sollen die Hanseaten bereits für den 20-Jährigen geboten haben, für den der MSK Zilina aber fünf Millionen Euro aufrufen soll. Dass nun offenbar auch ZSKA Moskau um Bozenik wirbt, erschwert es dem HSV, den Zuschlag zu erhalten. Denn die Russen sollen zur Zahlung von sechs Millionen Euro bereit sein.

Für den Fall, dass der Wechsel platzt, scheint der HSV aber nicht unvorbereitet. „Ich weiß nicht, ob es Bozenik wird. Vielleicht wird es jemand anders. Die Transferperiode ist noch nicht vorbei. Ihr müsst immer auf der Lauer bleiben“, deutete Trainer Dieter Hecking gegenüber der Morgenpost an, noch weitere Kandidaten im Blick zu haben.

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