Eintracht Frankfurt: Kaufoption bei Luka Jovic wird gezogen – Kein Rebic-Verkauf im Winter

Nach einer traumhaft verlaufenen englischen Woche mit zwei Siegen in der Bundesliga gegen Hannover 96 (4:1) und bei der TSG 1899 Hoffenheim (2:1) sowie dem zweiten Sieg am zweiten Spieltag der Europa League gegen Lazio Rom ist die Stimmung rund um Eintracht Frankfurt in der aktuellen Länderspielpause natürlich hervorragend.

Nachdem zu Beginn der Saison in Folge der 0:5-Klatsche im Supercup gegen den FC Bayern München und dem anschließenden Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SSV Ulm 1846 Schlimmes zu befürchten war, haben die Mannschaft und der früh in die Diskussion geratene Trainer Adi Hütter säntliche Skeptiker Lügen gestraft und deutlich gemacht, keinen Weg wie etwa der 1. FC Köln zu gehen, der nach dem überraschenden Einzug in den Europapokal in der vergangenen Saison sang- und klanglos abgestiegen ist.

Dass es bei der Eintracht auch ohne abgewanderte Leistungsträger wie Kevin-Prince Boateng, Marius Wolf oder Omar Mascarell gut läuft, liegt zu einem nicht unwesentlichen Teil an einer sehr starken Angriffsreihe. Sebastian Haller bringt es in der Liga auf drei Treffer, während Luka Jovic und der anfangs noch verletzt ausgefallene Ante Rebic bei jeweils zwei Treffern stehen. Das Trio alleine an Toren zu messen, wäre freilich nicht gerechtfertigt, haben alle drei doch auch darüber hinaus einen enormen Wert für die Mannschaft und stehen überdies in der Regel nicht gemeinsam auf dem Feld.

Zwölf Millionen Euro für Jovic?

Verständlich ist, dass man sich in Frankfurt nach den jüngsten Erfahrungen Sorgen um einen längerfristigen Verbleib der Angreifer macht. Zumindest im Falle von Jovic sind diese Sorgen aber unbegründet. Gegenüber dem Radiosender „FFH“ ließ Sportvorstand Fredi Bobic nun keinen Zweifel daran, die Leihgabe von Benfica Lissabon über diese Saison hinaus zu verpflichten. „Wir haben eine Kaufoption, da brauchen wir uns gar keinen Kopf machen und zum gegebenen Zeitpunkt werden wir die auch ziehen, das ist klar“

Während Jovic dann rund zwölf Millionen Euro Ablöse kosten soll, räumte Bobic ohne Umschweife ein, dass es trotz der vor kurzem erfolgten Vertragsverlängerung bis 2022 schwer werde, Rebic über den kommenden Sommer hinaus zu halten. Einen Verkauf des Kroaten schon in der Winterpause schloss der Eintracht-Boss allerdings au. Und sicher sein kann man sich zudem, dass ein Rebic-Verkauf der SGE richtig viel Geld einbringen würde.