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EM 2020

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Deutschland: Diskussionen um Joachim Löw nehmen Fahrt auf

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von Florian K (WorldcupWiki) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die Krise der deutschen Nationalmannschaft setzt sich fort. Nachdem ein 0:0 zum Auftakt der Nations League gegen Weltmeister Frankreich und ein 2:1-Sieg gegen Peru Anfang September noch als ordentlicher Neubeginn nach der völlig verkorksten WM 2018 zu werten waren, kassierte die DFB-Elf am Samstagabend am zweiten Spieltag der Nations League in den Niederlanden eine deutliche 0:3-Niederlage und steht nun im neugeschaffenen Wettbewerb bereits mit dem Rücken zur Wand.

Gelingt am Dienstag in Frankreich kein Sieg, wird Deutschland den Abstieg aus der obersten Division der Nations League kaum mehr vermeiden können, was natürlich ein weiterer Imageschaden für den deutschen Fußball wäre. Dabei hätte die Begegnung am Samstagabend in Amsterdam durchaus auch anders laufen können, wie Mats Hummels am Mikrofon des ZDF nicht ganz zu Unrecht anmerkte: „Das ist eine Frage der fehlenden Chancenverwertung. Eindeutig. Ich weiß nicht, ob man es anders sehen kann, aber wir verlieren ein Spiel mit 0:3, das wir meiner Meinung nach gewinnen müssen.“

Dass Deutschland in der Schlussphase aber jegliche Organisation verlor und letztlich noch zwei Gegentreffer eingeschenkt bekam, war auch ein Zeichen dafür, dass die Abläufe im Team von Bundestrainer Joachim Löw, dem letztlich auch 21:14 Torschüsse, 60 Prozent Ballbesitz und 52 Prozent gewonnene Zweikämpfe nichts nützten, nicht passen.

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Frankreich als Schlüsselspiel für Löw?

Zwangsläufig rückt dadurch auch der Bundestrainer wieder ins Zentrum von Diskussionen. Löw selbst jedenfalls ließ schon nach dem Spiel in Amsterdam die Erwartung durchklingen, dass die Trainerfrage neu entflammt. „Damit muss man rechnen. Das ist völlig normal, da habe ich auch Verständnis für.“

Davon freilich will sich Löw nicht beeinflussen lassen, sondern die Mannschaft optimal auf die denkbar schwere Aufgabe in Frankreich vorbereiten, wo es laut Aussage des 58-Jährigen auch darum geht, „Charakter zu zeigen“.

Gelingt das in Paris nicht und steht unter dem Strich wieder eine klare Niederlage, dürfte es für den Bundestrainer aber ungemütlich werden. Zuletzt betonten die Verantwortlichen um DFB-Präsident Reinhard Grindel zwar stets, weiterhin volles Vertrauen in Löw zu haben und den Neuaufbau beim seit 2006 amtierenden Bundestrainer in besten Händen zu wissen, doch im Falle eines erneuten Debakels würde der öffentliche Druck wohl enorm.

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EM 2020

Deutschland startet gegen die Niederlande in die EM-Quali

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GER-NED 2:2

Joshua Kimmich und Frenkie de Jong im Fußball Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande am 19. November 2018 (2:2) (Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com)

Zum Start der EM-Quali Gruppenphase Richtung Europameisterschaft 2020 hat die deutsche Fußballnationalmannschaft zunächst spielfrei. Für sie geht es in Gruppe C erst am Sonntag, dem 24. März los – und zwar direkt gegen den bestens bekannten Rivalen Niederlande. Unsere Nachbarn unter der Leitung von Trainer Ronald Koeman hatten im vergangenen Herbst mit 3:0 und 2:2 gegen die DFB-Elf die Nase vorn und zogen somit ins Halbfinale der neuen Nations League ein. Nachdem Oranje sich sowohl für die EM 2016 in Frankreich als auch die WM 2018 in Russland nicht qualifizieren konnte, haben sie sich dort also in beeindruckender Manier durchgesetzt. So rangierten sie letztendlich vor dem amtierenden und dem ehemaligen Weltmeister Frankreich und Deutschland.

EM-Qualifikation – Spieltag 1: Donnerstag, 21.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Weißrussland

Nordirland – Estland

Spieltag 2: Sonntag, 24.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Deutschland

Nordirland – Weißrussland

Nordirland, Weißrussland und Estland als weitere Gegner

Nach der sportlichen Durststrecke unter den Trainervorgängern Danny Blind und Dick Advocaat hat sich die Elftal größtenteils neu formiert. Die ehemaligen Stars Arjen Robben, Wesley Sneijder oder Klaas-Jan Huntelaar haben sich vom Nationalteam verabschiedet. Dafür sind vielversprechende junge Nachrücker hineingekommen. Zum Beispiel Javairô Dilrosun von Hertha BSC Berlin, Frenkie de Jong oder Mathijs de Ligt, beide von Ajax Amsterdam. Einige erfahrene Stützen sind in der Mannschaft verblieben, unter anderem Daley Blind, Ryan Babel und Georginio Wijnaldum. Unter Trainer Koeman entwickelte sich das Team zu einem schwer auszurechnenden Gegner mit dem typischen 4-3-3-System und schnellem Umschaltspiel. Bei Standardsituationen und gegen Spielende taucht hin und wieder Verteidiger Virgil van Dijk gefährlich vor dem Tor auf, wie die deutsche Nationalmannschaft zuletzt beim 2:2 in Gelsenkirchen erfahren musste.

Nordirland mit Trainer Michael O’Neill ist ein weiterer Teilnehmer der Gruppe C. Für die vergangene Europameisterschaft 2016 qualifizierte sich das kleine Land zum ersten Mal; und das in einer Quali-Gruppe mit Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland und den Färöer. Ist ein solcher Coup erneut möglich? Schwer vorstellbar, denn die Leistungsträger der „Green & White Army“ sind nach wie vor dieselben, in die Jahre gekommenen Protagonisten. Von Jonny Evans, Steven Davis oder Kyle Lafferty sind jedoch nicht mehr große Verbesserungen zu erwarten. Paddy McNair, George Saville oder Will Grigg müssten als jüngere Spieler zu entscheidenden Figuren im Team reifen, sind aber in ihren Vereinen meist Ergänzungsspieler. Allenfalls Jordan Jones sorgt für Furore bei Kilmarnock im schottischen Premiership. Die Nordiren treffen am 9. September 2019 auf Deutschland.

Weißrussland hat sich in der Nations League Gruppe D2 durchgesetzt und ist aufgestiegen. Gegen kleine Gegner wie Moldawien, Luxembourg und San Marino war das so zu erwarten. Nun in Gruppe C ist die Mannschaft von Trainer Igor Kriushenko krasser Außenseiter. Noch immer dabei, wenn auch mit weniger Minuten Einsatzzeit, waren bis jüngst der Ex-Stuttgarter Aleksandr Hleb und der Ex-Freiburger Anton Putsila. Mittlerweile haben sich andere Leistungsträger hervorgetan, welche die Geschicke bestimmen. Kapitän Aleksandr Martynovich vom FK Krasnodar, Mittelfeldspieler Stanislaw Dragun von BATE Borisov und Stürmer Anton Saroka vom KSC Lokeren zum Beispiel. Das weißrussische Nationalteam ist zumeist in einer 4-1-4-1-Aufstellung formiert, tut sich aber immer damit schwer, Torchancen herauszuspielen. Das ist auch ein Grund warum Hleb mit nun 37 Jahren und über 80 Länderspielen Erfahrung noch immer gefragt ist. Deutschland begegnet Weißrussland in Minsk am 8. Juni 2019.

Das Spiel der deutschen Elf gegen Estland findet am 11. Juni 2019 statt. Jüngst ist die Mannschaft aus dem Baltikum in der Nations League aus Gruppe C2 abgestiegen. Dem Team von Trainer Martin Reim gelang in diesem Wettbewerb immerhin ein 1:0-Auswärtssieg in Griechenland. Man agiert gerne mit einer defensiven 5-4-1-Ausrichtung, was auch an den hervorragenden Verteidigern Karol Mets und Joonas Tamm liegt. Estlands Dauer-Fußballer-des-Jahres Ragnar Klavan musste unterdessen bei vielen Partien seiner Nationalmannschaft verletzungsbedingt aussetzen. Er schnürt mittlerweile auf Sardinien für Cagliari Calcio die Schuhe. Die verlässliche Verteidigung kann nicht verbergen, dass nach vorne nicht viel geht. Nur vier erzielte Tore in der Nations League, von denen zwei gegnerische Eigentore waren, zeugen davon.

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