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Bayer Leverkusen: Kantersieg rettet Heiko Herrlich

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© von No machine-readable author provided. Dave24 assumed (based on copyright claims). [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Nach der 2:3-Niederlage am Donnerstag in der Europa League und einem bislang generell unbefriedigenden Saisonverlauf war das Gastspiel von Bayer Leverkusen beim SV Werder Bremen im Vorfeld als Endspiel für Trainer Heiko Herrlich deklariert worden. Nach 90 Minuten mit einer entfesselt aufspielenden Leverkusener Mannschaft gingen die Diskussionen um den Trainer in der Öffentlichkeit zwar weiter, doch der 6:2-Erfolg Bayers in der Weserstadion könnte durchaus ein Wendepunkt auch in Bezug auf Herrlich gewesen sein.

„Ich hoffe, dass das Spiel Kräfte freisetzt und die Mannschaft den Schwung mitnehmen kann. Wir wollten gut verteidigen und sie auskontern. Das ist uns gut gelungen. Ich bin hochmotiviert und versuche die Mannschaft bestmöglich vorzubereiten“, zog der 46 Jahre alte Fußball-Lehrer ein sehr positives Fazit und ließ sich im Interview bei „Sky“ auch nicht von mehrfachen Nachfragen nach seiner Zukunft irritieren.

Die Art und Weise dieses Interviews rief dafür Geschäftsführer Rudi Völler auf den Plan, der von einer „großen Sauerei“ sprach. „Dass man kritische Fragen stellen muss – ich will ja jetzt nicht an die Menschenwürde rangehen, das mache ich nicht -, das gehört zum Geschäft dazu. Aber ich finde es unsäglich, wie ein Mann, der gerade mit einer überragenden taktischen Leistung 6:2 gewonnen hat, so vorgeführt wird wie Heiko Herrlich eben. Das ist für mich unglaublich“, zeigte sich Völler gegenüber dem „Kicker“ mächtig verärgert.

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Zwei schwere Aufgaben stehen an

Spekulationen, Herrlich könnte trotz des deutlichen Sieges aufgrund eines womöglich schon vorab gefällten Beschlusses gehen müssen, dementierte Völler energisch und betonte, dass der Trainer „definitiv“ nicht entlassen werde. Grundsätzlich, so Völler weiter, woll er sich „nicht jedes Mal hinstellen und immer wieder das Gleiche sagen. Aber dann merke ich, wenn ich es nicht mache, werden irgendwelche Dinge erfunden“, begründete der starke Mann bei Bayer, warum er sich letztlich doch zu Wort meldete.

Auf Bayer und auf Herrlich warten nun zwei weitere, alles andere als einfache Spiele. Zunächst gastiert die Werkself am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach und dann kommt am Samstag die TSG 1899 Hoffenheim in die BayArena. Läuft es in diesen Partien für Bayer nicht rund, wären Fragen nach Heiko Herrlich nicht die ganz große Überraschung.

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Gleich ein Trio aus Frankreich für die Eintracht?

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Hatem Ben Arfa gilt als nicht ganz einfacher Charakter. © imago images / PanoramiC

Nach den Verkäufen von Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) benötigt Eintracht Frankfurt hochkarätigen Ersatz für den Angriff. Wenig überraschend, dass deshalb und aufgrund der prall gefüllten Kassen der SGE derzeit die Spekulationen ins Kraut schießen – und das derzeit vor allem mit einem Fokus auf Frankreich.

Mit Ludovic Ajorque von Racing Straßburg soll die Eintracht einen Stürmer im Blickfeld haben, der in der vergangenen Saison in 25 Spielen neun Tore erzielt hat. Ein konkretes Angebot haben die Hessen für den 1,97 Meter großen Ajorque indes noch nicht abgegeben.

Gerüchte um Laborde und Ben Arfa

Laut dem Portal „Foot Mercato“ befindet sich auch Gaëtan Laborde vom HSC Montpellier im Visier der Eintracht. Der ebenfalls 25-Jährige traf in der vergangenen Spielzeit elf Mal, besitzt aber ebenso wie Ajorque noch einen Vertrag bis 2022 und wäre dementsprechend nicht ganz günstig zu haben.

Ablösefrei wäre hingegen Hatem Ben Arfa, mit dem sich die SGE laut der „L’Equipe“ ebenso beschäftigen soll wie Borussia Mönchengladbach. Der 32-Jährige besitzt nach wie vor einen großen Namen, gilt allerdings als schwieriger Charakter und ist nach sieben Toren in 26 Spielen für Stade Rennes in der abgelaufenen Saison nicht von ungefähr seit 1. Juli vertragslos. Nachdem bei der Eintracht in der Vergangenheit schon mehrere als nicht einfach gehandelte Akteure wie allen voran Ante Rebic und Kevin-Prince Boateng zu Leistungsträgern avanciert sind, ist aber nicht ausgeschlossen, dass man sich tatsächlich konkret auch mit Ben Arfa auseinandersetzt.

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