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2. Bundesliga

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1. FC Köln: Es wird zunehmend unruhig – Armin Veh übt Kritik

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© von xtranews.de (Flickr: IMG_0163.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Trotz der unglücklichen Niederlage nach Elfmeterschießen war der Auftritt im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 ein Mutmacher für den 1. FC Köln. Von einem gewachsenen Selbstvertrauen war freilich am Montagabend nichts zu sehen, als die Geißböcke das Top-Spiel der 2. Bundesliga mit einer ganz schwachen Leistung bei einem auch nicht überzeugenden Hamburger SV mit 0:1 verloren.

Der FC hat damit nicht nur die Tabellenführung verloren und ist auf Rang drei abgerutscht, sondern steckt endgültig in einer Krise. Nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg, den Unentschieden bei Holstein Kiel und gegen den 1. FC Heidenheim (jeweils 1:1) sowie den Pleiten gegen Schalke und in Hamburg ist der 1. FC Köln seit fünf Partien sieglos. Deutlich zu spüren ist schon seit längerem eine wachsende Unruhe im Umfeld, die aufgrund der gezeigten Leistungen aber auch nachvollziehbar ist.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, wie sich Geschäftsführer Armin Veh nach Spielende in der Mixed-Zone äußerte. Der erfahrene Fußball-Lehrer ließ kein gutes Haar am Auftritt der Mannschaft im Volksparkstadion: „Das war ein miserables Spiel von uns. Ich will auch nicht mehr hören, dass der Druck zu groß ist, weil das geht mir jetzt langsam auf den Keks. Denn trotz Drucks kann man eine andere Leistung bringen, und die war nach einer Viertelstunde vorbei. Das war eine Nicht-Leistung heute, was mir natürlich sehr missfällt – drücken wir es mal so aus.“

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Spiel gegen Dresden mit enormer Bedeutung

Immer mehr in den Blickpunkt rückt auch Trainer Markus Anfang, der sich bei „Sky“ noch zuversichtlich zeigte: „Da kommen wir auch wieder raus, davon bin ich überzeugt“, so Anfang, der allerdings die eine oder andere Aussage von Veh auch auf seine Arbeit beziehen musste. Veh bemängelte im Vergleich zum HSV eine fehlende Entschlossenheit, ein kaum vorhandenes, durchdachtes Offensivspiel und letztlich auch, dass die Kölner Spieler achteinhalb Kilometer weniger gelaufen sind als die HSV-Akteure.

Diese Statistik wollte Veh zwar nicht überbewerten, kann aber durchaus auch so gewertet werden, dass der letzte Wille fehlte. Klar ist nun, dass die Begegnung am Samstag zu Hause gegen Dynamo Dresden enorme Bedeutung besitzt. Vor der Länderspielpause muss der FC die Kurve bekommen, um zunehmende Unruhe zu vermeiden. Und zugleich muss die bisher alles andere als gute Heimbilanz von nur acht Punkten aus sechs Spielen aufpoliert werden.

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2. Bundesliga

Noch zwei neue Offensivkräfte für den HSV?

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Hält weiter Ausschau nach Verstärkung: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. © imago images / Oliver Ruhnke

Neun Neuzugänge hat der Hamburger SV in diesem Sommer bisher an Land gezogen und wird in zwei Wochen voraussichtlich mit einer deutlich veränderten Anfangsformation in die neue Saison starten. Viele der Neuen haben gute Chancen, einen Stammplatz zu erobern, während die aus der enttäuschenden Vorsaison verbliebenen Akteure überwiegend zulegen müssen.

Auch deshalb, weil noch weitere Konkurrenz droht. Denn der HSV ist mit seinen Kaderplanungen noch nicht durch. Vielmehr halten die neuen Verantwortlichen um Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt weiter Ausschau nach Verstärkung. Nach Informationen der Bild sollen sogar noch drei weitere Neue kommen. Voraussetzung dafür freilich ist, dass auch noch Spieler den Verein verlassen. Kandidaten sind weiterhin Torwart Julian Pollersbeck, Ex-Kapitän Gotoku Sakai oder Matti Steinmann.

Rick van Drongelen, dem der HSV bei einer passenden Ablöse auch keine Steine in den Weg gelegt hätte, will hingegen bleiben. Der unter anderem vom FC Augsburg und von der PSV Eindhoven umworbene Niederländer hat in der Innenverteidigung mit Ewerton zwar neue Konkurrenz, aber dennoch gute Chancen auf einen Stammplatz. Weil mit Kyriakos Papadopoulos, David Bates und Gideon Jung weitere Optionen für das Abwehrzentrum zur Auswahl stehen, hat die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger aktuell keine Priorität.

Ein Stürmer und ein Flügelspieler sollen noch kommen

Ganz oben auf der Agenda steht deshalb Verstärkung für die Offensive. Laut „Bild“ plant der HSV noch einen Mittelstürmer und einen Flügelspieler hinzuholen. Im Sturmzentrum ist aktuell Lukas Hinterseer die einzige verlässliche Größe. Bobby Wood bleibt trotz positiver Ansätze in der Vorbereitung eine Wundertüte. Und Youngster Manuel Wintzheimer muss erst noch nachweisen, dauerhaft in der 2. Liga eine gute Rolle spielen zu können.

Auf Außen sind unterdessen Bakery Jatta und Khaled Narey feste Größen, die aber auch um ihre Plätze bangen müssen. Nicht zuletzt dank Jairo Samperio, der sich nach langer Verletzungspause auf einem guten Weg befindet. Neuzugang Sonny Kittel hat beim FC Ingolstadt auch desöfteren auf links agiert. Die Zukunft von Tatsuya Ito hingegen ist fraglich. Möglich, dass sich der Japaner bis Transferschluss am 2. September noch verabschiedet. Insbesondere dann, wenn noch ein weiterer Konkurrent hinzukommen sollte.

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