FC Bayern München: Rekordablöse für Nicolas Pepe? – Neue Unruhe um James

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Am heutigen Mittwoch hat der FC Bayern München im Heimspiel der Champions League gegen AEK Athen die Möglichkeit, zumindest etwas für Ruhe zu sorgen. Vor dem Bundesliga-Kracher am Samstagabend bei Borussia Dortmund wird diese Aufgabe aber nicht ganz einfach, was weniger an der Stärke des griechischen Meisters als an der derzeit sicher nicht optimalen Verfassung des Rekordmeisters und enormen Turbulenzen rund um die Mannschaft und Trainer Niko Kovac liegt.

Aktuell für Diskussionen sorgt die beinahe fast schon zum Standard gewordene tägliche Meldung der „Bild“ aus der Bayern-Kabine. Demnach soll James Rodriguez Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem 2:1-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 den Handschlag verweigert haben. Zudem soll der Kolumbianer Salihamidzic im Zuge dessen auf Spanisch als „falsch“ bezeichnet haben.

Weniger der Inhalt dieser Meldung als die Tatsache, dass schon wieder Internas nach außen gedrungen sind, stimmt bedenklich und zeichnet ein alles andere als gutes Bild vom Innenleben an der Säbener Straße. Umso größere Bedeutung hat der Klassiker am Samstag in Dortmund. Verlieren die Bayern im Signal-Iduna-Park, würde sich der Rückstand auf Platz eins schon auf sieben Punkte vergrößern. Und in München wäre eine höchst unruhige Länderspielpause garantiert.

Europas Elite jagt Pepe

Fast ein wenig unter geht angesichts der sportlichen Probleme, dass die Bayern derzeit wieder mit einem der auf dem internationalen Markt begehrtesten Jungprofis in Verbindung gebracht werden. Wie das französiche Portal „TF1“ berichtet, zählt der deutsche Meister zu den Interessenten für Nicolas Pepe vom OSC Lille. Der 23 Jahre alte Ivorer, der mit acht Toren und sieben Vorlagen in zwölf Einsätzen eine bislang überragende Saison in der Ligue 1 spielt, wäre als Rechtsaußen ein potentieller Nachfolger für Arjen Robben, dessen Zeit in München sich endgültig ihrem Ende nähert.

Pepe allerdings steht nicht nur im Fokus des FC Bayern, sondern auch der FC Arsenal und der BVB sollen bereit sein, rund 50 Millionen Euro Ablöse zu investieren, womit der neunfache Nationalspieler der Elfenbeinküste zum Bundesliga-Rekordtransfer würde. Darüber hinaus sollen auch der FC Barcelona, Atlético Madrid und der FC Chelsea ihre Fühler nach dem noch bis 2022 an Lille gebundenen Offensivmann ausgestreckt haben.