1. FC Köln: Folgt Florian Kainz auf Anthony Modeste?

Obwohl derzeit nur zweitklassig hat der 1. FC Köln am gestrigen Samstag für die Meldung des Tages, wenn nicht der gesamten Länderspielpause gesorgt. Im Rahmen der Gala zum 70. Geburtstag des Vereins gaben die Geißböcke die Rückkehr von Anthony Modeste bekannt, der nach eineinhalb Jahren beim chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian nun einen Vertrag bis 30. Juni 2023 unterschrieben hat.

„Ich bin dankbar und glücklich, dass ich zum 1. FC Köln und zu meinen Jungs zurückkehren kann. Der FC hat sich sehr um mich bemüht und mir in den vergangenen Wochen nach meiner Rückkehr aus China enorm geholfen. Diese Unterstützung und das Vertrauen möchte ich unbedingt zurückzahlen und meinen Teil dazu beitragen, dass der FC erfolgreich ist. Ich kann es kaum erwarten, wieder für den FC aufzulaufen“, wird Modeste auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Nachdem Modeste seinen eigentlich noch bis 2020 laufenden Vertrag in China wegen ausstehender Gehaltszahlungen gekündigt hat, stand lange ein Rechtsstreit im Raum. Nun aber ist es den Kölner Verantwortlichen gelungen, „seine Vertragssituation zu lösen und ihn zu vertretbaren Konditionen zu verpflichten.“ Fraglos ein Coup der Kölner, die den Franzosen im Sommer 2017 noch für rund 35 Millionen Euro verkauft hatten.

Simon Zoller vor Abschied aus Köln?

Mit dem schon 16-mal erfolgreichen Simon Terodde, dem zuletzt richtig aufblühenden Jhon Cordoba, Serhou Guirassy und Simon Zoller stehen neben Modeste noch vier weitere Stürmer unter Vertrag. Insbesondere beim schon in den letzten Monaten kaum gefragten Zoller ist nun fest von einem Abgang in der Winterpause auszugehen.

Dann plant der FC wohl auch noch die Verpflichtung eines linken Flügelspielers, wofür laut einem Bericht der „Sport Bild“ ein Budget von drei Millionen Euro zur Verfügung stehen soll. Als Kandidat wird in diesem Zusammenhang in den letzten Tagen der Österreicher Florian Kainz vom SV Werder Bremen gehandelt, der an der Weser derzeit nicht wie erhofft zum Zug kommt.

Der 26-Jährige, der bislang elf Länderspiele für Österreich bestritten hat, besitzt in Bremen noch einen Vertrag bis 2020 und wäre daher sicher nicht günstig zu haben. Mit seiner Qualität im Dribbling, seiner Schnelligkeit und seiner Schussstärke könnte Kainz aber durchaus das fehlende Puzzlestück in der FC-Offensive sein.