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2. Bundesliga

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1. FC Köln: Mehrere Interessenten für Simon Zoller?

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Nachdem in den vergangenen Tagen das Thema Anthony Modeste die Schlagzeilen rund um den 1. FC Köln dominiert hat, treten die Geißböcke am heutigen Samstag (13 Uhr) noch ohne den französischen Angreifer beim SV Darmstadt 98 an. Während Modeste in Köln an seiner Fitness arbeitet und darauf hofft, dass die Spielberechtigung durch die FIFA bis zum Heimspiel in einer Woche gegen die SpVgg Greuther Fürth erteilt wird, sollen es in Darmstadt wieder Simon Terodde und Jhon Cordoba im Angriff richten.

Das Duo, das beim 8:1 vor der Länderspielpause gegen Dynamo Dresden erstmals gemeinsam im neuen 3-5-2 in der Startelf stand und für insgesamt fünf Treffer (3x Terodde, 2x Cordoba) verantwortlich zeichnete, hat in Darmstadt natürlich auch die Gelegenheit, eine Ansage in Richtung Modeste zu machen. Mit Serhou Guirassy nimmt zudem ein weiterer Stürmer auf der Bank Platz, der gerade in der vergangenen Saison, damals auch in der Europa League, seine Qualitäten mehr als nur andeuten konnte.

Während es für Guirassy eng werden könnte, sobald Modeste auflaufen darf, würde die Spielberechtigung für den Rückkehrer an der Situation von Simon Zoller nur bedingt etwas verändern. Der 27-Jährige gehört heute in Darmstadt nicht zum 18er-Kader, was keineswegs eine Ausnahme darstellt. Vielmehr ist Zoller unter Trainer Markus Anfang kaum noch gefragt und bringt es in der laufenden Zweitliga-Saison lediglich auf zwei Einwechslungen.

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Bochum als Favorit?

Weil Zollers Einsatzchancen durch die Unterschrift von Modeste kaum größer werden, wird allgemein damit gerechnet, dass der 2014 vom 1. FC Kaiserslautern gekommene Angreifer den Verein im Winter verlässt. Nachdem Zoller in der vergangenen Winterpause ein Angebot aus der spanischen Primera Division hatte, vom FC damals aber keine Freigabe erhielt, muss sich der schnelle Offensivmann diesmal wohl etwas tiefer orientieren.

In der Bundesliga scheint es aktuell keine Interessenten für Zoller zu geben, der aber bei mehreren Zweitligisten ein Thema ist. Vor allem der VfL Bochum wird immer wieder genannt, wenn es um einen möglichen Wechsel in der Winterpause geht. Die „Reviersport“ berichtet sogar von mindestens fünf interessieren Zweitligisten. Im vergangenen Sommer galten zudem der FC St. Pauli und der 1. FC Union Berlin als mögliche neue Klubs. Klar scheint allerdings, dass Zoller zu finanziellen Einbußen bereit sein muss, um innerhalb der Liga wechseln zu können.

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2. Bundesliga

Noch zwei neue Offensivkräfte für den HSV?

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Hält weiter Ausschau nach Verstärkung: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. © imago images / Oliver Ruhnke

Neun Neuzugänge hat der Hamburger SV in diesem Sommer bisher an Land gezogen und wird in zwei Wochen voraussichtlich mit einer deutlich veränderten Anfangsformation in die neue Saison starten. Viele der Neuen haben gute Chancen, einen Stammplatz zu erobern, während die aus der enttäuschenden Vorsaison verbliebenen Akteure überwiegend zulegen müssen.

Auch deshalb, weil noch weitere Konkurrenz droht. Denn der HSV ist mit seinen Kaderplanungen noch nicht durch. Vielmehr halten die neuen Verantwortlichen um Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt weiter Ausschau nach Verstärkung. Nach Informationen der Bild sollen sogar noch drei weitere Neue kommen. Voraussetzung dafür freilich ist, dass auch noch Spieler den Verein verlassen. Kandidaten sind weiterhin Torwart Julian Pollersbeck, Ex-Kapitän Gotoku Sakai oder Matti Steinmann.

Rick van Drongelen, dem der HSV bei einer passenden Ablöse auch keine Steine in den Weg gelegt hätte, will hingegen bleiben. Der unter anderem vom FC Augsburg und von der PSV Eindhoven umworbene Niederländer hat in der Innenverteidigung mit Ewerton zwar neue Konkurrenz, aber dennoch gute Chancen auf einen Stammplatz. Weil mit Kyriakos Papadopoulos, David Bates und Gideon Jung weitere Optionen für das Abwehrzentrum zur Auswahl stehen, hat die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger aktuell keine Priorität.

Ein Stürmer und ein Flügelspieler sollen noch kommen

Ganz oben auf der Agenda steht deshalb Verstärkung für die Offensive. Laut „Bild“ plant der HSV noch einen Mittelstürmer und einen Flügelspieler hinzuholen. Im Sturmzentrum ist aktuell Lukas Hinterseer die einzige verlässliche Größe. Bobby Wood bleibt trotz positiver Ansätze in der Vorbereitung eine Wundertüte. Und Youngster Manuel Wintzheimer muss erst noch nachweisen, dauerhaft in der 2. Liga eine gute Rolle spielen zu können.

Auf Außen sind unterdessen Bakery Jatta und Khaled Narey feste Größen, die aber auch um ihre Plätze bangen müssen. Nicht zuletzt dank Jairo Samperio, der sich nach langer Verletzungspause auf einem guten Weg befindet. Neuzugang Sonny Kittel hat beim FC Ingolstadt auch desöfteren auf links agiert. Die Zukunft von Tatsuya Ito hingegen ist fraglich. Möglich, dass sich der Japaner bis Transferschluss am 2. September noch verabschiedet. Insbesondere dann, wenn noch ein weiterer Konkurrent hinzukommen sollte.

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