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1. FC Köln: Kommt im Winter noch weitere Verstärkung? – Veh und Anfang offenbar uneinig

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© von xtranews.de (Flickr: IMG_0163.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Mit der am vorvergangenen Samstag erfolgten Verpflichtung von Anthony Modeste hat der 1. FC Köln für einen Coup gesorgt, der allerdings nach wie vor erst noch komplettiert werden muss. Denn der Franzose trainiert zwar seit einer Woche mit seinen alten und neuen Kollegen, wartet aber nach wie vor auf seine Spielgenehmigung.

In Köln hat man die Hoffnung, dass die FIFA in dieser Woche grünes Licht geben wird, sodass Modeste am Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth schon eine Option wäre. Allerdings dürfte der 30-Jährige kein Thema für die Startelf sein. Zum einen hat Modeste noch Rückstand und muss sich erst wieder an das höhere Tempo gewöhnen und zum anderen funktionierte das Duo Simon Terodde und Jhon Cordoba im Kölner Angriff zuletzt hervorragend. Seitdem die beiden als Doppelspitze auflaufen, gelangen dem FC in zwei Spielen elf Tore – vier durch Terodde und drei durch Cordoba.

Daher war die Verpflichtung von Modeste nicht unbedingt nötig, wenngleich es natürlich mehr als nachvollziehbar ist, dass der FC seinen einstigen Torjäger zu den offenbar sehr günstigen Konditionen zurückgeholt hat. Dennoch belastet der Angreifer das Budget natürlich zusätzlich, was offenbar auch Einfluss auf die winterlichen Transferaktivitäten hat.

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Anfang wünscht sich noch Verstärkung

„Wenn ich als Trainer einen Modeste bekommen hätte, dann hätte ich zu meiner Frau gesagt: Ich brauche zu Weihnachten nichts anderes mehr“, deutete Geschäftsführer Armin Veh am Wochenende an, dass es keine weiteren Neuzugänge in der Winterpause geben wird.

Trainer Markus Anfang freilich sieht die Lage etwas anders und bezog sich in einem Statement im „Express“ auf frühere Aussagen von Veh, der die Verpflichtung eines Spielers für die linke Außenbahn angedeutet hatte. „Dieser Kader braucht definitiv noch Verstärkungen. Armin Veh hat ja schon gesagt, dass wir noch Spieler brauchen, um mehr Möglichkeiten zu haben. Wir werden nicht in Aktionismus verfallen, aber wer seinen Kader nicht weiterentwickelt, der stagniert.“

Bleibt abzuwarten, worauf sich die Kölner Verantwortlichen letztlich einigen. Klar scheint aber, dass nur dann weitere Verstärkungen möglich sind, wenn auch Spieler abgeben werden. Dafür gibt es mit den Angreifern Simon Zoller und Serhou Guirassy sowie Innenverteidiger Frederik Sörensen mehrere Kandidaten.

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Noch zwei neue Offensivkräfte für den HSV?

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Hält weiter Ausschau nach Verstärkung: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. © imago images / Oliver Ruhnke

Neun Neuzugänge hat der Hamburger SV in diesem Sommer bisher an Land gezogen und wird in zwei Wochen voraussichtlich mit einer deutlich veränderten Anfangsformation in die neue Saison starten. Viele der Neuen haben gute Chancen, einen Stammplatz zu erobern, während die aus der enttäuschenden Vorsaison verbliebenen Akteure überwiegend zulegen müssen.

Auch deshalb, weil noch weitere Konkurrenz droht. Denn der HSV ist mit seinen Kaderplanungen noch nicht durch. Vielmehr halten die neuen Verantwortlichen um Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt weiter Ausschau nach Verstärkung. Nach Informationen der Bild sollen sogar noch drei weitere Neue kommen. Voraussetzung dafür freilich ist, dass auch noch Spieler den Verein verlassen. Kandidaten sind weiterhin Torwart Julian Pollersbeck, Ex-Kapitän Gotoku Sakai oder Matti Steinmann.

Rick van Drongelen, dem der HSV bei einer passenden Ablöse auch keine Steine in den Weg gelegt hätte, will hingegen bleiben. Der unter anderem vom FC Augsburg und von der PSV Eindhoven umworbene Niederländer hat in der Innenverteidigung mit Ewerton zwar neue Konkurrenz, aber dennoch gute Chancen auf einen Stammplatz. Weil mit Kyriakos Papadopoulos, David Bates und Gideon Jung weitere Optionen für das Abwehrzentrum zur Auswahl stehen, hat die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger aktuell keine Priorität.

Ein Stürmer und ein Flügelspieler sollen noch kommen

Ganz oben auf der Agenda steht deshalb Verstärkung für die Offensive. Laut „Bild“ plant der HSV noch einen Mittelstürmer und einen Flügelspieler hinzuholen. Im Sturmzentrum ist aktuell Lukas Hinterseer die einzige verlässliche Größe. Bobby Wood bleibt trotz positiver Ansätze in der Vorbereitung eine Wundertüte. Und Youngster Manuel Wintzheimer muss erst noch nachweisen, dauerhaft in der 2. Liga eine gute Rolle spielen zu können.

Auf Außen sind unterdessen Bakery Jatta und Khaled Narey feste Größen, die aber auch um ihre Plätze bangen müssen. Nicht zuletzt dank Jairo Samperio, der sich nach langer Verletzungspause auf einem guten Weg befindet. Neuzugang Sonny Kittel hat beim FC Ingolstadt auch desöfteren auf links agiert. Die Zukunft von Tatsuya Ito hingegen ist fraglich. Möglich, dass sich der Japaner bis Transferschluss am 2. September noch verabschiedet. Insbesondere dann, wenn noch ein weiterer Konkurrent hinzukommen sollte.

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