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2. Bundesliga

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1. FC Köln: Richard Neudecker im Visier – Abgang von Simon Zoller rückt näher

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Ob Anthony Modeste am Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth erstmals seit dem 20. Mai 2017 und dem 2:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05, der die Geißböcke zurück nach Europa brachte, wieder ins Trikot des 1. FC Köln schlüpfen wird, ist noch offen. Dass bislang aber von der FIFA noch keine Spielerlaubnis vorliegt, deutet eher darauf hin, dass sich der Franzose noch etwas in Geduld üben muss.

Sorgen um die Durchschlagskraft seiner Offensive muss sich Trainer Markus Anfang indes auch ohne Modeste nicht machen, nachdem Simon Terodde und Jhon Cordoba zuletzt als neu installiertes Sturmduo gut funktionierten und in den beiden jüngsten Partien gegen Dynamo Dresden (8:1) und beim SV Darmstadt 98 (3:0) für zusammen sieben Treffer verantwortlich zeichneten.

Dahinter lauert mit Serhou Guirassy noch ein weiterer Angreifer, der seinen Zug zum Tor in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt hat, wenngleich der 22-Jährige meist auf der mit Blick auf seine Qualitäten nicht optimalen linken Außenbahn zum Einsatz gekommen ist. Von Simon Zoller ist unterdessen schon gar keine Rede mehr. Der 27-Jährige bringt es bisher nur auf zwei Kurzeinsätze und fehlt beinahe regelmäßig im 18er-Kader. Ein Abschied im Winter ist spätestens seit der Modeste-Rückkehr wahrscheinlich. Trotz Vertrages bis 2020 wird der FC Zoller kaum Steine in den Weg legen. Interessenten soll es innerhalb der 2. Bundesliga gleich mehrere geben, unter anderem den VfL Bochum.

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Neudecker im Sommer ablösefrei

Selbst wird der 1. FC Köln aller Voraussicht nach nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig, wenngleich zuletzt der Name Carlos Mané (Sporting Lissabon) am Geißbockheim die Runde machte und Coach Anfang anklingen ließ, sich durchaus noch Verstärkungen zu wünschen. Doch der von Anfang wohl ins Auge gefasste Linksaußen scheint für Geschäftsführer Armin Veh nach der Umstellung von 4-1-4-1 auf 3-5-2 verzichtbar zu sein.

Unterdessen beschäftigt man sich in Köln offenbar auch schon mit der nächsten Saison. Nach Informationen des „Kicker“ haben die Geißböcke nebst einigen anderen Vereinen ein Auge auf Richard Neudecker vom FC St. Pauli geworfen. Der 22-Jährige, der bei den Kiez-Kickern meist links offensiv zum Einsatz kommt, ist eigentlich im zentralen Mittelfeld zu Hause und brächte jede Menge Potential mit. Dass Neudecker überdies ablösefrei wäre, macht den Youngster natürlich besonderes interessant, allerdings nicht nur für den FC.

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2. Bundesliga

Noch zwei neue Offensivkräfte für den HSV?

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Hält weiter Ausschau nach Verstärkung: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. © imago images / Oliver Ruhnke

Neun Neuzugänge hat der Hamburger SV in diesem Sommer bisher an Land gezogen und wird in zwei Wochen voraussichtlich mit einer deutlich veränderten Anfangsformation in die neue Saison starten. Viele der Neuen haben gute Chancen, einen Stammplatz zu erobern, während die aus der enttäuschenden Vorsaison verbliebenen Akteure überwiegend zulegen müssen.

Auch deshalb, weil noch weitere Konkurrenz droht. Denn der HSV ist mit seinen Kaderplanungen noch nicht durch. Vielmehr halten die neuen Verantwortlichen um Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt weiter Ausschau nach Verstärkung. Nach Informationen der Bild sollen sogar noch drei weitere Neue kommen. Voraussetzung dafür freilich ist, dass auch noch Spieler den Verein verlassen. Kandidaten sind weiterhin Torwart Julian Pollersbeck, Ex-Kapitän Gotoku Sakai oder Matti Steinmann.

Rick van Drongelen, dem der HSV bei einer passenden Ablöse auch keine Steine in den Weg gelegt hätte, will hingegen bleiben. Der unter anderem vom FC Augsburg und von der PSV Eindhoven umworbene Niederländer hat in der Innenverteidigung mit Ewerton zwar neue Konkurrenz, aber dennoch gute Chancen auf einen Stammplatz. Weil mit Kyriakos Papadopoulos, David Bates und Gideon Jung weitere Optionen für das Abwehrzentrum zur Auswahl stehen, hat die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger aktuell keine Priorität.

Ein Stürmer und ein Flügelspieler sollen noch kommen

Ganz oben auf der Agenda steht deshalb Verstärkung für die Offensive. Laut „Bild“ plant der HSV noch einen Mittelstürmer und einen Flügelspieler hinzuholen. Im Sturmzentrum ist aktuell Lukas Hinterseer die einzige verlässliche Größe. Bobby Wood bleibt trotz positiver Ansätze in der Vorbereitung eine Wundertüte. Und Youngster Manuel Wintzheimer muss erst noch nachweisen, dauerhaft in der 2. Liga eine gute Rolle spielen zu können.

Auf Außen sind unterdessen Bakery Jatta und Khaled Narey feste Größen, die aber auch um ihre Plätze bangen müssen. Nicht zuletzt dank Jairo Samperio, der sich nach langer Verletzungspause auf einem guten Weg befindet. Neuzugang Sonny Kittel hat beim FC Ingolstadt auch desöfteren auf links agiert. Die Zukunft von Tatsuya Ito hingegen ist fraglich. Möglich, dass sich der Japaner bis Transferschluss am 2. September noch verabschiedet. Insbesondere dann, wenn noch ein weiterer Konkurrent hinzukommen sollte.

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