FC Bayern München: Vage Gerüchte um Ivan Perisic

Der FC Bayern München hat den Schwung aus der Champions League mit in die Bundesliga genommen und zumindest verhindert, dass der mit neun Punkten weiterhin stattliche Rückstand auf Borussia Dortmund weiter anwächst. Nach dem 5:1 gegen Benfica Lissabon präsentierte sich der deutsche Rekordmeister auch beim 2:1-Sieg beim SV Werder Bremen verbessert und landete einen insgesamt verdienten Erfolg.

Mann des Tages war ausgerechnet Serge Gnabry, dem vorvergangene Saison in Bremen der Durchbruch gelungen ist, ehe er nach einem Jahr auf Leihbasis bei der TSG 1899 Hoffenheim nun auch in München anzukommen scheint. Umso wichtiger war Gnabrys von zwei Toren gekrönte Leistung, weil Arjen Robben wegen Problemem beim Aufwärmen ausfiel und Franck Ribery noch vor der Pause verletzungsbedingt vom Platz musste. Der Umbruch bei den Bayern weg von den beiden Altstars hin zu Gnabry und dem erstmals nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause wieder eingewechselten Kingsley Coman schreitet schleichend immer weiter voran und könnte mit der Ankunft des ab Januar spielberechtigten Top-Talents Alphonso Davies noch weiter Fahrt aufnehmen.

In der neuen Saison haben die Bayern nach jetzigem Stand mit Gnabry, Coman und Davies drei offensive Flügelspieler unter Vertrag, die viel Tempo mitbringen, gleichzeitig aber auch technisch einiges zu bieten haben. Dem Trio ist es durchaus zuzutrauen, in die großen Fußstapfen von Ribery und Robben zu treten, deren auslaufende Verträge nicht mehr verlängert werden dürften.

Perisic noch mit Vertrag bis 2022

Zu erwarten ist allerdings, dass die Bayern noch mindestens einen weiteren Hochkaräter für die offensiven Außenbahnen hinzuholen werden. Ein Kandidat soll in diesem Zusammenhang zumindest laut einem Bericht des Portals „FCInterNews“ Ivan Perisic sein, der einst schon fürm Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg in der Bundesliga spielte, aktuell aber noch bis 2022 an Inter Mailand gebunden ist.

Der kroatische Vize-Weltmeister, der bevorzugt auf der linken Seite agiert und sich von dort immer wieder in den Strafraum schleicht, um seine Kopfballstärke auszuspielen, soll sich durchaus mit Wechselgedanken tragen. Allerdings ist höchst fraglich, ob die Bayern einen Spieler im Blick haben, der im Februar bereits 30 Jahre alt wird, aber dennoch eine zweistellige Millionenablöse kosten würde. Wahrscheinlich ist, dass der Blick auf deutlich jüngere Akteure geht, wofür man auch tief in die Taschen greifen würde.