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Hannover 96: Kaufpflicht bei Kevin Wimmer – Walace und Anton bereiten Sorgen

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© von Tim Rademacher (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Pflichtspielen steht Hannover 96 vor dem Gastspiel am Sonntag beim 1. FSV Mainz 05 schon mächtig unter Druck. Im Falle einer weiteren Pleite bei den mit neun Punkten mehr auf Rang zehn stehenden Rheinhessen, die man im Sommer eigentlich als Rivalen auf Augenhöhe gesehen hatte, würde zum einen der Anschluss ans Tabellenmittelfeld erst einmal verloren gehen und zum anderen wohl auch der Stuhl von Trainer Andre Breitenreiter bedenklich wackeln.

Für den Trainer wäre es daher umso wichtiger, in Mainz möglichst seine stärkste Elf auf den Platz schicken zu können. Ob das gelingt, ist allerdings fraglich. Denn Sorgen bereiten mit Waldemar Anton und Walace ausgerechnet zwei der absoluten Leistungsträger. Walace, der gegen Hertha BSC (0:2) nach einer Zwangspause aufgrund einer Streptokokken-Infektion zurückgekehrt ist, erlitt im Training eine Fußverletzung. Zwar stellte sich bei den anschließenden Untersuchungen heraus, dass es sich nicht um eine strukturelle Verletzung handelt, doch plagen den Brasilianer schmerzen. Die Chancen auf einen Einsatz am Sonntag in Mainz scheinen aber dennoch intakt.

Das gilt auch für Kapitän Anton, der am gestrigen Dienstag beide Trainingseinheiten krankheitsbedingt verpasste. Der Innenverteidiger laboriert laut Aussage von Breitenreiter in „Bild“ an einem beginnenden Infekt, der sich nicht verschlimmern soll. Tritt letzterer Fall aber ein, könnte es für Sonntag eng werden. Erschwerend kam dann am Dienstag noch hinzu, dass mit Josip Elez ein weiterer Abwehrspieler das Nachmittagstraining wegen Magenkrämpfen verpasste.

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Wimmer bisher hinter den Erwartungen

Für den zuletzt ins zweite Glied gerutschten Kevin Wimmer könnte sich bei möglichen Ausfällen von Elez und/oder Anton in Mainz eine neue Chance ergeben. Der von Stoke City ausgeliehene Innenverteidiger konnte die Erwartungen bisher nicht erfüllen und den Verlust von Salif Sane (FC Schalke 04) nicht wie erhofft kompensieren.

Nach jetzigem Stand dürfte man deshalb in Hannover kein größeres Interesse daran haben, Wimmer über diese Saison hinaus zu halten, zumal dann eine stattliche Ablöse in Höhe von zwölf Millionen Euro fällig würde. Pikanterweise beinhaltet die Leihvereinbarung mit Stoke sogar eine Kaufpflicht, sobald Wimmer 24 Einsätze absolviert hat. Eine entsprechende Klausel bestätigte Klubboss Martin Kind gegenüber der „Neuen Presse“. Um eine millionenschwere Ausgabe zu vermeiden, könnte sich dadurch in der Rückrunde die Situation ergeben, dass Wimmer nicht zum Zug kommt, obwohl andere Spieler ausfallen oder der Österreicher aufgrund seiner Leistung eigentlich spielen müsste.

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Verstärkt sich Schalke mit Matheus Pereira?

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Vergangene Saison auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg: Matheus Pereira. © imago images / Zink

Nachdem für Ozan Kabak (VfB Stuttgart) und Benito Raman (Fortuna Düsseldorf) jeweils eine zweistellige Millionenablöse investiert wurde, muss der FC Schalke 04 auf dem Transfermarkt erst einmal kleinere Brötchen backen – zumindest so lange bis die zum Verkauf stehenden Nabil Bentaleb, Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl neue Klubs gefunden haben und den Gehaltsetat entlasten.

Klar ist, dass Schalke noch mehrere Verstärkungen sucht. Kommen sollen Neue noch für die linke Abwehrseite und den Angriff. Interesse sollen die Königsblauen laut der portgugieschen Sportzeitung „Record“ indes auch an Matheus Pereira haben, der zuletzt von Sporting Lissabon an den 1. FC Nürnberg verliehen war und der seine Qualitäten in der Bundesliga bereits nachgewiesen hat.

Ablöseforderung bei zehn Millionen Euro

Der 23 Jahre alte Brasilianer benötigte zwar beim Club etwas Anlaufzeit, war in der Rückrunde aber ein absoluter Leistungsträter und brachte es unter dem Strich in 19 Bundesliga-Spielen auf drei Tore und zwei Vorlagen.

Schalke soll einer von mehreren Interessenten für den flexibel einsetzbaren Offensivspieler sein und sogar schon ein Angebot über eine einjährige Ausleihe unterbreitet haben. Sporting Lissabon würde den exzellenten Techniker aber offenbar lieber verkaufen, wobei eine stattliche Ablöse von etwa zehn Millionen Euro im Raum steht. Offen, ob Schalke eine Verstärkung zu diesen Konditionen forciert.

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