VfB Stuttgart: Interesse an Timothy Weah?

Nach der gestrigen 1:3-Niederlage von Fortuna Düsseldorf beim SV Werder Bremen hat der VfB Stuttgart schon vor dem eigenen Gastspiel am Sonntagabend um 18 Uhr bei Borussia Mönchengladbach die Gewissheit, nicht ans Tabellenende abrutschen zu können. Am liebsten freilich würden die Schwaben an den enorm wichtigen 1:0-Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den FC Augsburg anknüpfen und in der Folge den Blick zumindest vorsichtig in Richtung gesichertes Mittelfeld richten.

Trainer Markus Weinzierl weiß aber natürlich um die Stärke der Borussia, die insbesondere im eigenen Stadion eine Macht ist und alle Heimspiele in dieser Saison gewonnen hat. Dennoch will sich der VfB-Coach auch im Borussia-Park nicht verstecken und die eigene Chance nutzen: „Die defensive Stabilität, die wir gegen Nürnberg und Augsburg gezeigt haben, muss die Basis sein. Wir müssen Mut und Mumm haben, auch mal vorne drauf gehen! Wir haben in der Außenseiterrolle weniger zu verlieren als bei einem Heimspiel“, zitiert „Bild“ Weinzierl.

Weil danach gegen Hertha BSC, beim VfL Wolfsburg und gegen den FC Schalke 04 auch keine einfachen, zugleich aber keine unlösbaren Aufgaben warten, besitzen die Wochen bis Weihnachten große Bedeutung. Sich nun eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, wäre zum einen für ein einigermaßen entspanntes Weihnachten wichtig, aber auch im Werben um mögliche Neuzugänge, von denen die meisten nicht scharf sein dürften auf Abstiegskampf bis zum Schluss.

Auch Interessenten aus Frankreich

In diese Kategorie fällt sicherlich Timothy Weah von Paris St. Germain. Wie „RMC Sport“ berichtet, soll der VfB wie auch Bayer Leverkusen bereits Gespräche mit PSG über einen Wechsel im Winter, der sicherlich nur auf Leihbasis stattfinden würde, aufgenommen haben. Der 18 Jahre alte Angreifer, der im August zu zwei Kurzeinsätzen in der Ligue 1 kam und dabei ein Tor erzielte, ist seit Wochen ohne Einsatz bei den Profis und strebt wohl eine Veränderung an.

Weah, der in acht Länderspielen für die USA einmal getroffen hat, ist der Sohn des ehemaligen Weltfußballers George Weah und gilt als Top-Talent. PSG wird den Youngster deshalb sicher nicht ganz abgeben. Gut möglich zudem, dass man in Paris eine Leihe innerhalb Frankreichs favorisiert. Und auch dort gibt es unter anderem mit Racing Strasbourg und dem SC Amiens Interessenten.