Eintracht Frankfurt: Branimir Hrgota im Winter weg? – Weitere Abgänge denkbar

Im Sommer hat Eintracht Frankfurt sieben Spieler vorübergehend in einer zweiten Gruppe separat trainieren lassen. Aus diesem Kreis kamen Marc Stendera und Simon Falette zumindest halbwegs regelmäßig zu Einsätzen, während Marijan Cavar (NK Osijek) und Daichi Kamada (VV St. Truiden) auf Leihbasis Spielpraxis sammeln. Insbesondere Kamada überzeugt dabei und hat mit zehn Toren in zwölf Spielen der belgischen Jupiler League mächtig auf sich aufmerksam gemacht.

Nelson Mandela Mbouhom, Marco Fabian und Branimir Hrgota befinden sich derweil weiterhin in einer alles andere als optimalen Situation. Während Youngster Mbouhom komplett außen vor ist, kamen Fabian und Hrgota zu jeweils einem Kurzeinsatz in der Bundesliga. Damit können beide natürlich nicht zufrieden sein und dürften sich ihre Gedanken machen, zumal die Verträge des Duos am Ende der Saison auslaufen und kaum verlängert werden dürften.

Frankfurt hätte beiden schon im Sommer keine Steine in den Weg gelegt, doch ein Wechsel kam damals aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande. In der Winterpause dürfte die SGE aber einen neuen Versuch unternehmen, Fabian und Hrgota bei anderen Klubs unterzubringen. Beide von der Gehaltsliste zu streichen, wäre zumindest ein kleiner Erfolg, wenngleich sicherlich keine größeren Ablösesummen mehr möglich wären. Für Hrgota soll es mit dem schwedischen Meister AIK Solna nun auch einen Interessenten geben. Und der 25 Jahre alte Angreifer soll einem Wechsel zurück in die Heimat gegenüber nicht abgeneigt sein.

Chico Geraldes ohne Perspektive?

Fraglich scheint unterdessen auch die Zukunft von Chico Geraldes, der von Sporting Lissabon ausgeliehen wurde, aber bislang nicht zum Zug kam. Der portugiesische Offensivspieler war zwar auch verletzt, scheint aber dennoch in der Gunst von Trainer Adi Hütter nicht allzu hoch zu stehen. Nicht ausgeschlossen, dass die Leihe im Winter vorzeitig beendet und so Platz für einen Neuzugang geschaffen wird.

Spekuliert wird in diesem Zusammenhang immer wieder über eine Rückkehr von Sebastian Rode, der bei Borussia Dortmund keine Rolle mehr spielt. Der 28-Jährige, der 2014 von der Eintracht zunächst zum FC Bayern München gewechselt ist, würde vom BVB im Winter sehr wahrscheinlich die Freigabe erhalten. Allerdings ist fraglich, ob die SGE das sicherlich stattliche Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt stemmen könnte.