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Bundesliga

Hertha BSC: Marko Grujic fällt aus – Davie Selke ein Thema beim FC Southampton?

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Beim 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt avancierte Marko Grujic zum Matchwinner für Hertha BSC. Der vom FC Liverpool ausgeliehene Serbe erzielte per Kopf das Tor des Tages, hatte freilich aber auch Glück, dass ein elfmeterwürdiges Foul an Landsmann Luka Jovic kurz vor Schluss ungeahndet geblieben ist.

Auf jeden Fall hat Grujic mit der Vorstellung gegen Frankfurt abermals seine Klasse bewiesen und deutlich gemacht, warum die Berliner Verantwortlichen schon jetzt hinter den Kulissen die Möglichkeiten einer längerfristigen Verpflichtung abklopfen. In den verbleibenden drei Spielen vor Weihnachten muss Trainer Pal Dardai nun aber auf den Mittelfeldspieler verzichten. Denn bei eiinem harten Zweikampf im Training wurde Grujic von Vladimir Darida unglücklich am linken Sprunggelenk erwischt. Eine genaue Diagnose gibt es bisher zwar noch nicht, doch das Fußballjahr 2018 ist für Grujic offenkundig beendet.

Dass just Darida von Grujics Ausfall profitieren könnte, ist natürlich pikant. Einen Vorwurf in Richtung des Tschechen gab es von Trainer Pal Dardai allerdings in „Bild“ nicht: „Vladi war heute sehr engagiert im Training. Das sehe ich eher positiv. So etwas kann immer passieren, das war keine Absicht.“

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Selke mit Vertrag bis 2022

Gut präsentiert hat sich in den letzten Wochen auch Davie Selke, der nach einem im Sommer erlittenen Pneumothorax und anschließend zehn Einsätzen als Joker zuletzt zweimal in Folge über die gesamten 90 Minuten ran durfte. Der 23-Jährige, der es in dieser Saison bislang auf einen Treffer und eine Vorlage bringt, war bei den Siegen in Hannover (2:0) und gegen Frankfurt zwar nicht direkt an Toren beteiligt, rechtfertigte seine Aufstellung aber dennoch.

Ohnehin steht außer Frage, dass Selke mit Blick auf das fortgeschrittene Alter von Vedad Ibisevic und Salomon Kalou im Berliner Angriff die Zukunft gehört. Den früheren U21-Nationalspieler, der mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet ist und mittelfristig auch als Kandidat für die Nationalmannschaft gilt, abzugeben, ist daher für die Verantwortlichen der Hertha kein Thema.

Und daran dürfte sich auch nicht wirklich etwas ändern, sollte der englischen Medienberichten zufolge an einer Winterverpflichtung interessierte FC Southampton ein konkretes Angebot auf den Tisch legen. Denn auch Selke dürfte ein Wechsel in den Abstiegskampf der englischen Premier League nur bedingt reizen.

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Bundesliga

VfL Wolfsburg: Neben Maximilian Philipp auch Robert Skov im Blick?

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2017 wurde Maximilian Philipp U21-Europameister. © Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Bislang hat sich im Kader des VfL Wolfsburg in der laufenden Transferperiode noch nicht allzu viel getan, zumindest verglichen mit der Vergangenheit, als mehrfach ein enormer Personalwechsel vollzogen wurde. Mit Kevin Mbabu (Young Boys Bern), Pablo Otavio (FC Ingolstadt) und Joao Victor (Linzer ASK) wurden bislang drei Neue verpflichtet, bei denen es aber wohl nicht bleiben wird.

Vieles hängt indes auch davon ab, wer den Verein noch verlässt. Insbesondere der zuletzt an den FC Schalke 04 verliehene Jeffrey Bruma, Paul-Georges Ntep und Riechedly Bazoer, in der vergangenen Saison an den FC Utrecht verliehen, würde der VfL gerne abgeben und damit alleine an Gehalt eine zweistellige Millionensumme pro Jahr sparen.

Ebenfalls ein Wechselkandidat ist Josiop Brekalo, den die Wölfe eigentlich nicht abgeben möchten, der aber selbst eine Veränderung anstrebt. „Er ist ein guter Spieler, der eine innere Zufriedenheit benötigt. Josip ist nicht ganz happy“, erklärte Manager Jörg Schmadtke im „Kicker“ in Bezug auf den 20 Jahre alten Kroaten, der allerdings im Fall der Fälle eine hohe Ablöse einbringen soll: „Josip ist ein hochbegabter Spieler, ihn werden wir sicher nicht vom Hof jagen. Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt.“

15 Millionen Euro für Brekalo?

Als Interessent gilt Benfica Lissabon, das mit einer Wolfsburger Ablöseforderung von mindestens 15 Millionen Euro konfrontiert werden dürfte. Geld, das der VfL wiederum gut für eigene Investitionen gebrauchen könnte. Denn unabhängig von der Personalie Brekalo soll noch ein Offensivspieler kommen. Dabei befindet sich seit längerem Maximilian Philipp im Visier, der bei Borussia Dortmund nicht glücklich ist. Gespräche mit dem 25-Jährigen hat es nach Informationen des „Kicker“ bereits gegeben, ein konkretes Angebot an den BVB hingegen noch nicht. Klar scheint, dass Philipp auch nicht für weniger als 15 Millionen Euro zu haben sein wird.

Möglicherweise wartet Wolfsburg in Sachen Philipp aber auch deshalb noch ab, weil andere Optionen geprüft werden. So nennen die „Wolfsburger Nachrichten“ auch Robert Skov, der aktuell mit Dänemark bei der U21-Europameisterschaft aktiv ist, als Kandidaten. Der 23-Jährige hat beim FC Kopenhagen eine herausragende Saison hinter sich und wird seine Heimat nun wohl verlassen. Für den Rechtsaußen muss ein neuer Klub aber sicherlich sehr tief in die Tasche greifen.

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