Eintracht Frankfurt: Verlängert auch Sebastien Haller? – Luka Jovic weiter ein Thema beim FC Bayern

Eintracht Frankfurt hat in den vergangenen Tagen in Sachen Personalplanung ein bemerkenswertes Tempo an den Tag gelegt und gleich mehrfach Nägel mit Köpfen gemacht. Die SGE verlängerte die Verträge mit Danny da Costa, Makoto Hasebe, Marco Russ, Gelson Fernandes und Mijat Gacinovic, womit schon jetzt klar ist, dass dem Kader in der neuen Saison sein Grundgerüst weitgehend erhalten bleiben wird.

Wie im vergangenen Sommer, als mit Lukas Hradecky, Marius Wolf, Omar Mascarell und Kevin-Prince Boateng gleich vier Leistungsträger den Verein verließen, soll ein erneuter Aderlass vermieden werden. Ganz ausschließen lässt es sich freilich nicht, dass es auch nach dieser Saison wieder zu schmerzhaften Abgängen kommt, haben doch einige Akteure der Eintracht auf sich aufmerksam gemacht.

Insbesondere natürlich das furiose Offensivtrio mit Ante Rebic, Luka Jovic und Sebastien Haller. Alle drei über diese Saison hinaus in Frankfurt zu halten, dürfte für Sportvorstand Fredi Bobic zur Mammutaufgabe werden, ist aber wohl auch nicht gänzlich unmöglich. „Es wird immer Abnehmer geben, die so einen Spieler haben möchten. Die sind groß und wirtschaftlich sehr stark. Es wird der Tag kommen, an dem die Großen richtig reinhauen. Da kannst du als Eintracht dann gar nicht dagegenhalten, wenn der junge Spieler dort neben viel Geld auch eine sportliche Perspektive hat“, zeigt sich Bobic bei „bundesliga.de“ einerseits realistisch, arbeitet andererseits aber laut „Bild“ hinter den Kulissen an einer Verlängerung mit Haller, der ohnehin noch bis 2021 gebunden ist, aber noch längerfristig unterschreiben soll.

Eintracht zieht die Kaufoption bei Jovic

Eine Verlängerung hat natürlich auch den Zweck, den Marktwert und die zu erzielende Ablöse noch weiter zu erhöhen. Auch im Falle von Luka Jovic, dem mit zwölf Treffern derzeit besten Torschützen der Liga, wird die Eintracht in Kürze die Voraussetzungen schaffen, um eines Tages richtig viel Geld kassieren zu können.

So wird die Eintracht im Januar die Kaufoption auf den bislang von Benfica Lissabon nur ausgeliehenen Serben ziehen und Jovic für acht Millionen Euro fest verpflichten. Schon im Sommer ist dann eine enorme Rendite möglich, soll doch unter anderem der FC Bayern München laut „Bild“ nach wie vor an Jovic interessiert sein. Um den Torjäger zu bekommen, müsste der Rekordmeister aber vermutlich schon sehr tief in die Tasche greifen.