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2. Bundesliga

Hannover 96: Eine Chance bei Kingsley Schindler? – Nürnberg und Düsseldorf als Konkurrenten

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© von Tim Rademacher (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Bevor die Spieler von Hannover 96 an Silvester und Neujahr noch einmal frei haben, bittet Trainer Andre Breitenreiter auch am heutigen Sonntag zum Dienst. Bereits seit Freitag bereiten sich die Niedersachsen auf sehr wahrscheinlich langen Abstiegskampf der Rückrunde vor und wollen die körperlichen Grundlagen legen, um zumindest drei Konkurrenten hinter sich lassen zu können.

Erfreulich ist, dass der vor Weihnachten verletzt ausgefallene Ihlas Bebou wieder zu großen Teilen mit der Mannschaft trainiert. Der Offensivmann könnte mit seiner individuellen Klasse und der Fähigkeit, Spiele alleine zu entscheiden, im zweiten Halbjahr noch eine wichtige Rolle spielen. Anders als Bebou fehlen die beim Asien-Cup weilenden Japaner Genki Haraguchi und Takuma Asano ebenso wie die noch ihren Sonderurlaub in der Heimat genießenden Brasilianer Walace und Felipe. Zudem sind die Talente Linton Maina und Noah Sarenren Bazee aktuell nicht oder nicht voll belastbar.

Neuzugänge sucht man unterdessen noch vergeblich, doch an der Marschroute, dass möglichst früh drei bis vier Neue zum Kader stoßen sollen, hält man bei 96 weiter fest. Abgänge von Philipp Tschauner, der vor einer Ausleihe zum FC Ingolstadt steht, und von Iver Fossum, bei dem sich die Ablösegespräche mit dem interessierten niederländischen Klub Vitesse Arnheim als nicht einfach erweisen, würden den finanziellen Spielraum erhöhen.

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Schindlers Vertrag in Kiel läuft aus

Dennoch ist ein Transfer von Innenverteidiger Pape Cissé von Olympiakos Piräus aufgrund einer Ablöseforderung der Griechen in Höhe von fünf Millionen Euro nicht zu stemmen. Der Fokus liegt stattdessen auf Spielern, die entweder ausgeliehen oder aufgrund am Saisonende auslaufender Verträge relativ günstig verpflichtet werden können.

In die letztere Kategorie fällt Kingsley Schindler von Holstein Kiel, der laut dem Portal „Sports World Ghana“ nun auch in Hannover ein Thema sein soll. Der 25-Jährige, der sowohl auf dem rechten Flügel als auch als zweite Spitze eingesetzt werden kann, spielt eine zweite starke Zweitliga-Saison in Folge und hat damit auch andernorts Interesse geweckt. Während eine Verlängerung in Kiel unewahrscheinlich ist, galt zuletzt der 1. FC Köln als Favorit auf die Verpflichtung des in Hamburg geborenen Deutsch-Ghanaers, doch laut „Sportbuzzer.de“ sollen die Geißböcke entgegen anderer Meldungen nicht interessiert sein.

Dafür buhlen neben englischer Vereine mit dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf offenbar zwei Mitkonkurrenten Hannovers um den Offensivmann, der vermutlich für 1,5 bis zwei Millionen Euro zu haben wäre.

2. Bundesliga

Robert Bozenik nicht der einzige Kandidat für den HSV-Sturm?

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Nicht nur im Fokus des HSV: Robert Bozenik. © imago images / Aleksandar Djorovic

Mit dem 2:0-Sieg beim FC Basel hat der Hamburger SV am gestrigen Sonntag Selbstvertrauen vor dem Start in die Restrückrunde getankt. Der Pass von Louis Schaub auf Jeremy Dudziak vor dem 1:0 ließ dabei erahnen, dass die Hamburger Offensive mit dem österreichischen Neuzugang deutlich an Esprit gewonnen hat.

Mit Schaub und auch Jordan Beyer sind die beiden bisherigen Winterverstärkungen am kommenden Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg in der Startelf zu erwarten. Ob darüber hinaus noch ein weiterer Neuzugang kommt, bleibt abzuwarten. Immer mehr sickert aber durch, dass der HSV den slowakischen Nationalstürmer Robert Bozenik liebend gerne verpflichten würde.

Auch ZSKA Moskau buhlt um Bozenik

Drei Millionen Euro sollen die Hanseaten bereits für den 20-Jährigen geboten haben, für den der MSK Zilina aber fünf Millionen Euro aufrufen soll. Dass nun offenbar auch ZSKA Moskau um Bozenik wirbt, erschwert es dem HSV, den Zuschlag zu erhalten. Denn die Russen sollen zur Zahlung von sechs Millionen Euro bereit sein.

Für den Fall, dass der Wechsel platzt, scheint der HSV aber nicht unvorbereitet. „Ich weiß nicht, ob es Bozenik wird. Vielleicht wird es jemand anders. Die Transferperiode ist noch nicht vorbei. Ihr müsst immer auf der Lauer bleiben“, deutete Trainer Dieter Hecking gegenüber der Morgenpost an, noch weitere Kandidaten im Blick zu haben.

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