VfB Stuttgart: Duell mit Fortuna Düsseldorf um Dawid Kownacki?

Der VfB Stuttgart hat am gestrigen Mittwoch seinen zweiten Neuzugang dieser Winterpause präsentiert. Nach Alexander Esswein, der von Hertha BSC ausgeliehen wurde, wechselt auch Steven Zuber auf Leihbasis von der TSG 1899 Hoffenheim ins Schwabenland. Anders als bei Esswein besitzt der VfB beim Schweizer Nationalspieler, der eine Leihgebühr von 600.000 Euro kostet, allerdings keine Kaufoption.

Dennoch zeigte sich Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke sehr zufrieden mit der geglückten Verpflichtung Zubers, die überdies auch deutlich macht, dass es in den kommenden Monaten in erster Linie um den Klassenerhalt und nicht zuvorderst um den Aufbau einer zukunftsträchtigen Mannschaft geht. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Steven einen weiteren Mentalitätsspieler verpflichten können. Mit seiner Wucht und seinem Durchsetzungsvermögen wird er unsere Offensive in der Rückrunde bereichern. Wir danken der TSG Hoffenheim für einen sehr partnerschaftlichen Dialog in der Abwicklung“, so Reschke, dessen Arbeit für die winterliche Transferperiode damit aber noch nicht abgeschlossen ist.

Dank der 35 Millionen Euro, die der FC Bayern München im Sommer für den inzwischen auch offiziell vermeldeten Wechsel von Benjamin Pavard zum Rekordmeister überweisen wird, kann der VfB mit einem ordentlichen Budget nach weiteren Verstärkungen Ausschau halten. Dabei geht der Blick wohl vor allem auf den Angriff, in dem Mario Gomez entlastet und gegebenenfalls einen Sturmpartner erhalten soll.

Kownacki mit Düsseldorf schon einig?

Nachdem der auch vom VfB umworbene Dominic Solanke dem AFC Bournemouth den Vorzug gegeben hat und sich die Spekulationen um ein Interesse an Adam Szalai (TSG 1899 Hoffenheim) und Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach) zumindest bislang nicht erhärtet haben, macht aktuell in Stuttgart vor allem der Name Dawid Kownacki die Runde.

Laut dem polnischen Portal „Przeglad Sportowy“ soll sich der VfB ins Rennen um den polnischen Nationalstürmer von Sampdoria Genua, den auch Fortuna Düsseldorf gerne ausleihen würde, eingeschaltet haben. Der 21-Jährige ist sich dem Vernehmen nach zwar bereits mit der Fortuna einig, doch beide Vereine sind noch nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen, worin eine Chance für den VfB liegen könnte.

Klar scheint, dass Sampdoria den Angreifer nur verleihen, aber nicht ganz abgeben will. Daher wäre vermutlich ähnlich wie im Fall Zuber auch keine Kaufoption möglich. Sollte am Ende der Klassenerhalt stehen, wäre das aber zu verschmerzen.