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2. Bundesliga

1. FC Köln: David Kinsombi doch ein Thema? – Ein neuer Sechser könnte kommen

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© von xtranews.de (Flickr: IMG_0163.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Seit Mittwoch weilt der 1. FC Köln im Trainingslager auf Mallorca, wo Trainer Markus Anfang und sein Team weitaus bessere Bedingungen vorfinden als in der Heimat. Optimal läuft die Vorbereitung der Geißböcke auf die verbleibenden 16 Spiele, an deren Ende die Rückkehr in die Bundesliga stehen soll, allerdings dennoch nicht.

Neben Youngster Noah Katterbach, der sich am Dienstag beim 3:1-Sieg im Testspiel gegen den FC Groningen einen Teilriss des Innenbandes im linken Sprunggelenk zugezogen hat, konnten auch Marco Höger (Außenbanddehnung), Matthias Lehmann (Achillessehnenreizung) und Vincent Koziello (Reha nach Innenbandriss) die Reise auf die Ferieninsel nicht mitantreten.

Dass es sich beim letztgenannten Trio um drei Optionen für das zentrale, defensive Mittelfeld handelt, für das im ersten Pflichtspiel am 31. Januar beim 1. FC Union Berlin auch Jonas Hector aufgrund einer Gelbsperre als Alternative wegfällt, bereitet den Kölner Verantwortlichen derzeit Sorgen. Auch deshalb, weil die jungen Salih Özcan und Nikolas Nartey sowie der eher offensiver orientierte Niklas Hauptmann auch keine Ideallösungen sind. Ebenso wenig wie Jorge Mere, der aus dem zuletzt gut funktionierenden Abwehrverbund herausgerissen werden müsste.

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Veh deutet Transfer an

So gibt es aktuell beim FC Überlegungen, in der Winterpause einen neuen zentralen Mittelfeldmann hinzuzuholen, der ob des bevorstehenden Karriereendes von Routinier Lehmann für den Sommer ohnehin weit oben auf der Agenda stehen würde. „Die Frage nach Neuen stellt sich immer, weil es ein ständiger Prozess ist. Man weiß nie, was passiert. Wir hätten auch nicht damit gerechnet, dass uns plötzlich drei Sechser ausfallen. Da muss man sich jetzt schon Gedanken machen“, ließ Geschäftsführer Armin Veh im „Express“ durchblicken, dass anders als eigentlich geplant doch Wintertransfers möglich sind.

Während eine vorzeitige Verpflichtung von Offensivmann Kingsley Schindler, dessen ablösefreier Wechsel von Holstein Kiel nach Köln im Sommer dem Vernehmen nach bereits fix sein soll, erst einmal nicht die oberste Priorität genießt, nennen der „Express“ und der „Kölner Stadtanzeiger“ nun nicht zum ersten Mal dessen Kieler Nebenmann David Kinsombi als möglichen Kandidaten.

Klar ist, dass Kinsombi mit seinen Leistungen andernorts Begehrlichkeiten weckt, Kiel seinen Kapitän aber zumindest im Winter auf keinen Fall abgeben will. Ob ein attraktives Angebot an dieser Haltung etwas ändern kann, ist fraglich.

2. Bundesliga

Ralf Minge zweifelt nicht an Cristian Fiel

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Ralf Minge denkt nicht an einen Trainerwechsel. © imago images / Hentschel

Mit dem 0:2 bei der SpVgg Greuther Fürth hat Dynamo Dresden am Freitagabend die dritte Niederlage in Serie erlitten. Wegen der Ergebnisse am folgenden Wochenende ist die SGD inzwischen bis auf den vorletzten Tabellenplatz abgestürzt. Und weil nun an drei der nächsten vier Spieltage Arminia Bielefeld, der Hamburger SV und der VfB Stuttgart warten, geht Dynamo schweren Zeiten entgegen.

Geschäftsführer Ralf Minge verkennt die Lage natürlich nicht. „Wir sind uns bewusst, dass es um den Abstiegskampf geht, da brauchen wir auch nicht rumeiern“, machte der 59-Jährige bei „Sky“ deutlich, dass es nach jetzigem Stand nur um den Klassenerhalt gehen wird.

Keine Zweifel an Fiel

Ungeachtet der letzten Enttäuschungen zweifelt Minge nach wie vor nicht an Trainer Cristian Fiel. „Ich bin fast jeden Tag bei den Jungs und beim Trainer. Der reißt sich von früh bis spät den Arsch auf, arbeitet extrem akribisch, weswegen ich überhaupt keine Veranlassung sehe, ihn in Frage zu stellen. Das war weder gestern, noch ist es heute oder morgen ein Thema.“

Eine nachvollziehbare Haltung, galt und gilt Fiel doch als absoluter Wunschtrainer Minges. Diesen nun zu entlassen, würde automatisch auch den Geschäftsführer in den Mittelpunkt rücken. Sofern die nächsten Ergebnisse auch nicht stimmen, wird sich dies aber ohnehin nicht vermeiden lassen.

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