Gegen Krasnodar und Donezk in die Europa League Zwischenrunde

Peter Bosz, niederländischer Trainer bei Bayer 04

Peter Bosz, der neue Trainer von Bayer Leverkusen (Foto: kivnl / Shutterstock.com)

Manche nennen es das „Sechzehntelfinale“. Die Zwischenrunde, in der die Drittplatzierten der Champions League der Europa League hinzugelost werden. Brügge, Inter Mailand, Neapel, Galatasaray, Benfica, Pilsen, Valencia und eben Schachtar Donezk haben somit noch eine zweite Chance auf europäische Glorie in diesem Jahr. Jedoch tummeln sich auch in diesem Wettbewerb von Beginn an namhafte Klubs. Darunter die beiden verbliebenen deutschen Vereine Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen mit dem neuen Übungsleiter Peter Bosz. Die TV-Übertragungsrechte für den Wettbewerb besitzt der Pay-TV-Dienst DAZN.

Europa League Zwischenrunde Hinspiele

 Dienstag, 12.02.2019 (18:55 Uhr)

Fenerbahce Spor Kulübü 1907 Fenerbahce Istanbul – Zenit St. Petersburg Zenit Sankt Petersburg

Donnerstag, 14.02.2019 (18:55 Uhr)

 FK Krasnodar – Der Werksklub Bayer Leverkusen

 Rapid Wien – Internazionale Milano Inter Mailand

SK Slavia Praha Fotbal Slavia Prag – Koninklijke Racing Club Genk KRC Genk

Stade Rennais Stade Rennes –  Betis Sevilla

 Olympiakos Piräus –  Dynamo Kiew

S.S. Lazio Lazio Rom –  FC Sevilla

FK BATE Borissow BATE Baryssau – FC Arsenal Arsenal London

 Galatasaray Istanbul –  Benfica Lissabon

Donnerstag, 14.02.2019 (21:00 Uhr)

Schachtjor Donezk Schachtar Donezk –  Eintracht Frankfurt

Viktoria Plzen Viktoria Pilsen –  Dynamo Zagreb

FC Brügge Club Brügge – RB Salzburg FC Salzburg

 FC Zürich – Napoli SSC Neapel

 Malmö FF – The Blues Chelsea London

The Celtic Football Club 1888 Celtic Glasgow – Valencia CF FC Valencia

SC Portugal Lisboa Sporting Lissabon –  FC Villareal

Die Rückspiele finden am 20. Februar (nur FC Sevilla – Lazio Rom) und am 21. Februar statt.

Leverkusens neuer Trainer – ein alter Bekannter aus Dortmund

Eintracht Frankfurts Fans können ihr Team nach Charkiw begleiten. Dort findet das Spiel gegen Schachtar Donezk aufgrund der unsicheren Verhältnisse in der Ukraine statt. Nach dem Anzünden von Pyrotechnik und Eindringen einzelner Fans in den Innenraum beim Auswärtsspiel in Rom war eine Sanktion befürchtet worden. Diese gab es zwar, aber „nur“ in Form einer Geldstrafe und zwei Jahren Bewährung für den Klub. Das Verhalten der Mitreisenden wird nun maßgeblich für eventuelle weitere Strafen sein. In der Champions League hat sich der ukrainische Meister nicht schlecht präsentiert. Es gab einen Sieg in Hoffenheim und drei Unentschieden. Allein gegen Manchester City war das Team chancenlos und verlor 0:3 sowie 0:6. Trainer Paulo Fonseca vertraut auf eine Mischung aus heimischen und brasilianischen Spielern. Júnior Moraes, Taison, Marlos, Ismaily, Taras Stepanenko und Yaroslav Rakytskyi haben den meisten Einfluss auf das Spiel des ukrainischen Tabellenführers, der meist in einer 4-2-3-1-Formation agiert. Mit der Eintracht trifft der Verein der Bergarbeiter allerdings auf einen Gegner, der alle Gruppenspiele in der Europa League gewonnen hat. Im Hinblick auf die Begegnung am 14. Februar ist mit den Ausfällen von Ivan Ordets und Serhii Hryn zu rechnen. Frankfurts Trainer Adi Hütter muss voraussichtlich noch auf Lucas Torró verzichten. Unsicher ist auch der Einsatz von Timothy Chandler und Allan, die noch nicht ganz fit sind.

Mit neuem Trainer Peter Bosz startet Bayer Leverkusen in die nächste Runde Europa League. Der Niederländer betreute bis Ende 2017 Borussia Dortmund und ersetzt nun Heiko Herrlich. In der Zwischenrunde der Europa League erwartet die Rheinländer der Vorjahres-Vierte aus Russland, FK Krasnodar. Momentan befindet sich die Mannschaft von Trainer Murad Musaev sogar auf Platz zwei hinter Zenit Sankt Petersburg. Durch vier Siege erreichte die Mannschaft aus dem Südwesten des Landes die nächste Runde. Zu Hause besiegte man im Europapokal alle Gegner, inklusive Akhisar, Lüttich und dem FC Sevilla. Krasnodar hat mehrere bekannte Nationalspieler in seinen Reihen. Aleksandr Martynovich (Weißrussland), Charles Kaboré (Burkina Faso), Viktor Claesson (Schweden), Christian Cueva (Peru) und Yuri Gazinskiy (Russland) bilden mit dem Brasilianer Wanderson die Achse des Teams. Stürmer Ari wird wahrscheinlich gegen Leverkusen nicht einsetzbar sein. Inzwischen hat sich die Werkself in aufsteigender Form gezeigt und die Gruppenphase vorzeitig als Erster für sich entschieden. Das große Potential von Volland, Havertz, Brandt, Tah, Bailey oder Jedvaj sollte Scouts des Gegners beeindruckt haben. Trainer Bosz muss zudem allenfalls auf die Ergänzungsspieler Joel Pohjanpalo und Panagiotis Retsos verzichten. Gute Vorzeichen für ein Weiterkommen der Elf.