Hamburger SV: Philipp Klement und David Kinsombi im Visier?

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Am heutigen Samstag bricht der Hamburger SV ins Trainingslager in Spanien auf. Dort will Trainer Hannes Wolf die Grundlagen für den angepeilten Wiederaufstieg legen. Nicht mitreisen wird allerdings Kapitän Aaron Hunt, der sich am Donnerstag im Trainingsspiel eine Muskelverletzung zugezogen hat und mindestens eine Woche lang nicht mit den Kollegen trainieren kann.

Hunt bleibt in Hamburg und wird dort direkt mit der Reha beginnen, mit dem Ziel, am 30. Januar zum Start in die Restrückrunde gegen den SV Sandhausen auflaufen zu können. Sollte es für Hunt nicht reichen, müsste Coach Wolf improvisieren. Dafür bieten sich mit Vasilije Janjicic und Christioph Moritz vor allem zwei Alternativen, die im bisherigen Saisonverlauf freilich nicht restlos überzeugen konnten.

Daher überrascht ist nicht wirklich, dass sich der HSV schon jetzt für das zentrale Mittelfeld nach Verstärkungen umsieht, allerdings erst mit Blick auf die neue Saison. Dann könnte zudem auch Lewis Holtby nicht mehr den HSV-Kader angehören. Der 28-Jährige muss sich im Vergleich zu den letzten Wochen auf jeden Fall steigern, um sich für eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages zu empfehlen.

Laut dem „Abendblatt“ hat der HSV, der im Sommer nach jetzigem Stand auch den Abgang des vom VfB Stuttgart nur ausgeliehenen und in den letzten Monaten zum Eckpfeiler avancierten Orel Mangala verkraften muss, bereits zwei potentielle Neuzugänge für das zentrale Mittelfeld ins Visier genommen.

Mehrere Interessenten für Kinsombi und Klement

Zum einen soll der HSV ein Auge auf David Kinsombi geworfen haben, den Sportdirektor Ralf Becker einst schon zu Holstein Kiel geholt hat. Der 23-Jährige ist mittlerweile Kapitän der Störche und steht bei zahlreichen Vereinen im In- und Ausland im Notizblock. Deshalb und weil Kinsombis Vertrag in Kiel noch bis 2021 läuft, dürfte eine Verpflichtung des im Mittelfeld defensiv wie offensiv einsetzbaren Deutsch-Kongolesen nicht einfach und vor allem nicht billig werden.

Etwas anders ist die Lage bei Philipp Klement, der mit zehn Toren und sechs Vorlagen für den SC Paderborn zu den herausragenden Akteuren der laufenden Zweitliga-Saison gehört. Der 26-Jährige besitzt in Paderborn nur noch einen Vertrag bis 2020, was einen Wechsel im Sommer wahrscheinlich macht. Allerdings haben auch an Klement andere Klubs wie unter anderem der FC Schalke 04 Interesse.