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Bundesliga

Fortuna Düsseldorf: Neues Angebot im Poker um Dawid Kownacki?

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von Jörg Wiegels, Düsseldorf [GFDL oder CC BY 3.0], vom Wikimedia Commons

Fortuna Düsseldorf hat ein turbulentes Wochenende hinter sich. Während die Auftritte beim Telekom-Cup gegen den FC Bayern München (7:8 n.E.) und Hertha BSC (3:1) Mut machten, sorgte die Diskussion rund um Trainer Friedhelm Funkel für unnötige Unruhe. Nachdem am Freitag zunächst das Ende der Vertragsgespräche und eine Trennung zum Saisonende verkündet worden war, befinden sich beide Seiten zwar nun wieder im Austausch, doch ob eine Einigung zustande kommt, ist noch unklar.

Gerade Funkel, der sich des Rückhalts von Seiten der Fans sicher sein kann, äußerte sich diesbezüglich am Wochenende sehr zurückhaltend, während Klubboss Robert Schäfer Zuversicht verbreitete und von einem neuen Vertrag für Funkel ausgeht. Klar ist freilich schon jetzt, dass man sich in Düsseldorf mit dieser völlig überflüssigen Posse keinen Gefallen getan hat und insbesondere die Vereinsverantwortlichen um Schäfer und den noch neuen Sportdirektor Lutz Pfannenstiel beschädigt sind. Sollte es letztlich nicht für den Klassenerhalt reichen, dürfte ungeachtet eines neuen Vertrages nicht nur die Ära Funkel zu Ende gehen, sondern auch für die Führung würde es eng.

Damit ein solches Szenario nicht eintritt, wollen Funkel, Schäfer und Co. in den nächsten Tagen aber an einem Strang ziehen, um den Kader für die Rückrunde noch zu verstärken. Mit Jaroslav Drobny haben die Rheinländer bereits einen erfahrenen Torwart verpflichtet, der den Druck auf Stammkeeper Michael Rensing erhöhen soll.

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Leihe mit Kaufoption?

Zudem sind weitere Neuzugänge nicht unwahrscheinlich. Insbesondere in der Offensive würde sich die Fortuna gerne noch verstärken und wird in diesem Zusammenhang schon seit längerem mit Dawid Kownacki von Sampdoria Genua in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde auch über ein Interesse des VfB Stuttgart am polnischen Nationalstürmer spekuliert, doch die Fortuna scheint keine schlechten Karten zu haben und soll laut dem polnischen „Super Express“ nun nochmal ein neues Angebot abgegeben haben.

Demnach würde Düsseldorf den 21-Jährigen zunächst gerne ausleihen, sich aber auch eine Kaufoption über offenbar acht Millionen Euro Ablöse sichern. Darüber hinaus würde die Fortuna Sampdoria eine Beteiligung in Höhe von vier Millionen Euro an einem Weiterverkauf des Sturmtalents garantieren. Allerdings ist fraglich, ob sich Sampdoria darauf einlässt, wollen die Italiener doch eigentlich das Heft des Handelns in der Hand behalten.

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Bundesliga

VfL Wolfsburg: Neben Maximilian Philipp auch Robert Skov im Blick?

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2017 wurde Maximilian Philipp U21-Europameister. © Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Bislang hat sich im Kader des VfL Wolfsburg in der laufenden Transferperiode noch nicht allzu viel getan, zumindest verglichen mit der Vergangenheit, als mehrfach ein enormer Personalwechsel vollzogen wurde. Mit Kevin Mbabu (Young Boys Bern), Pablo Otavio (FC Ingolstadt) und Joao Victor (Linzer ASK) wurden bislang drei Neue verpflichtet, bei denen es aber wohl nicht bleiben wird.

Vieles hängt indes auch davon ab, wer den Verein noch verlässt. Insbesondere der zuletzt an den FC Schalke 04 verliehene Jeffrey Bruma, Paul-Georges Ntep und Riechedly Bazoer, in der vergangenen Saison an den FC Utrecht verliehen, würde der VfL gerne abgeben und damit alleine an Gehalt eine zweistellige Millionensumme pro Jahr sparen.

Ebenfalls ein Wechselkandidat ist Josiop Brekalo, den die Wölfe eigentlich nicht abgeben möchten, der aber selbst eine Veränderung anstrebt. „Er ist ein guter Spieler, der eine innere Zufriedenheit benötigt. Josip ist nicht ganz happy“, erklärte Manager Jörg Schmadtke im „Kicker“ in Bezug auf den 20 Jahre alten Kroaten, der allerdings im Fall der Fälle eine hohe Ablöse einbringen soll: „Josip ist ein hochbegabter Spieler, ihn werden wir sicher nicht vom Hof jagen. Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt.“

15 Millionen Euro für Brekalo?

Als Interessent gilt Benfica Lissabon, das mit einer Wolfsburger Ablöseforderung von mindestens 15 Millionen Euro konfrontiert werden dürfte. Geld, das der VfL wiederum gut für eigene Investitionen gebrauchen könnte. Denn unabhängig von der Personalie Brekalo soll noch ein Offensivspieler kommen. Dabei befindet sich seit längerem Maximilian Philipp im Visier, der bei Borussia Dortmund nicht glücklich ist. Gespräche mit dem 25-Jährigen hat es nach Informationen des „Kicker“ bereits gegeben, ein konkretes Angebot an den BVB hingegen noch nicht. Klar scheint, dass Philipp auch nicht für weniger als 15 Millionen Euro zu haben sein wird.

Möglicherweise wartet Wolfsburg in Sachen Philipp aber auch deshalb noch ab, weil andere Optionen geprüft werden. So nennen die „Wolfsburger Nachrichten“ auch Robert Skov, der aktuell mit Dänemark bei der U21-Europameisterschaft aktiv ist, als Kandidaten. Der 23-Jährige hat beim FC Kopenhagen eine herausragende Saison hinter sich und wird seine Heimat nun wohl verlassen. Für den Rechtsaußen muss ein neuer Klub aber sicherlich sehr tief in die Tasche greifen.

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