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US Sassuolo: Kevin-Prince Boateng vor Wechsel zum FC Barcelona

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"Prince" für US Sassuolo

Kevin-Prince Boateng im Oktober 2018 beim Spiel Sassuolo gegen den SSC Neapel (Foto: Antonio Balasco / Shutterstock.com)

Mit einem Wechsel von Kevin-Prince Boateng zu einem der besten Klubs Europas haben wohl die Wenigsten im Wintertransferfenster gerechnet. Der ehemalige Spieler von Hertha BSC Berlin, Dortmund, Schalke und Frankfurt steht laut eines Berichtes des spanischen Sportmagazins Marca vor einem Wechsel zu Meister FC Barcelona. Von seinen Teamkollegen des italienischen Serie-A-Teams US Sassuolo soll sich der Mittelfeldstar bereits verabschiedet haben. Dem ehemaligen ghanaischen Nationalspieler ist „La Liga“ aus seiner Zeit bei UD Las Palmas (Saison 2016/17) bekannt. Personell macht der Transfer von daher Sinn, dass Barca mit Paco Alcácer und Munir El Haddadi zwei Offensivspieler abgegeben hat und Ousmane Dembélé noch verletzungsbedingt ausfällt.

Sassuolo war im Juli Boatengs zehnte Station

Erst im vergangenen Sommer ist „Prince“ ablösefrei von Eintracht Frankfurt in die Emilia-Romagna gewechselt. Mit vier Toren und zwei Vorlagen sowie einem Treffer in der Coppa Italia war die Hinrunde für ihn erfolgreich verlaufen. Im Dezember fiel der Stürmer und Mittelfeldspieler allerdings mit einer Beckenverletzung aus. Ein Wechsel zum Team von Lionel Messi und Luis Suarez kommt unerwartet, da sich Boateng nach dem Pokalsieg mit Frankfurt aus privaten Gründen gezielt nach Sassuolo verabschiedet hatte. Der Transfer des erfahrenen 31-Jährigen würde dem FC Barcelona eine zusätzliche personelle Ergänzung für die Einsatzliste der Champions League ermöglichen. Denn so manche alternativen Neuzugänge wären für den Wettbewerb nicht spielfähig, da sie bereits dort für andere Vereine zum Einsatz gekommen sind.

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Buhlt der AC Mailand um Ante Rebic?

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Mit einem lupenreinen Hattrick avancierte Ante Rebic im Pokal in Mannheim zum Matchwinner. © imago images / Eibner

Anders als am Donnerstag in der Europa League beim FC Vaduz (5:0) wurde Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal mächtig gefordert. Beim SV Waldhof Mannheim lagen die Hessen mit 0:2 und 2:3 zurück, um letztlich doch noch mit 5:3 zu gewinnen. Nicht zuletzt dank Ante Rebic, der sich in der Schlussphase mit einem lupenreinen Hattrick zum Matchwinner aufschwang. Insbesondere beim letzten Tor zeigte der Kroate seine gesamte Klasse, als er zunächst Torwart Markus Scholz und dann auch noch einen Mannheimer Verteidiger narrte, um anschließend locker einzuschieben.

Nach der Partie in Mannheim sind die Sorgen beim Frankfurter Anhang, nach Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) auch noch Rebic zu verlieren, sicherlich nicht kleiner geworden. Trainer Adi Hütter jedenfalls ließ gegenüber dem Kicker durchblicken, dass ein Abgang des 25-Jährigen nicht ausgeschlossen ist. „Wenn ein Spieler vielleicht die Möglichkeit hat, zu einem Topverein zu gehen, dann wird es halt so sein, dass man ihn schwer halten kann“, so Hütter recht nüchtern.

Allerdings verwies Hütter zugleich auch auf die nackten Fakten: „Stand jetzt ist er Spieler von Eintracht Frankfurt, mehr muss man dazu gar nicht sagen.“

Cenk Tosun ein Thema?

Unterdessen vermeldet die italienische „Tuttosport“, dass sich der AC Mailand mit Rebic beschäftigen soll. Bislang galt vor allem Stadtrivale Inter als interessiert, doch die Nerazzuri dürften nach der Verpflichtung von Romelu Lukaku keinen Angreifer mehr hinzuholen. Anders als Milan, das allerdings mit Angel Correa von Atletico Madrid einen anderen Wunschkandidaten haben soll.

Letztlich wird das Thema Rebic die Eintracht wohl noch bis zum Ende der Transferperiode begleiten. Es sei denn, es fällt vorab eine Entscheidung, in welche Richtung auch immer. Unabhängig davon fahnden die Frankfurter Verantwortlichen hinter den Kulissen noch nach einem neuen Stürmer. In diesem Zusammenhang macht aktuell mit Cenk Tosun ein ehemaliger Jugendspieler der SGE gerüchteweise die Runde.

Der 28-Jährige ist Anfang 2018 für rund 22,5 Millionen Euro von Besiktas Istanbul zum FC Everton gewechselt, konnte dort die Erwartungen aber nur bedingt erfüllen. Der 38-fache türkische Nationalspieler gilt nun als Wechselkandidat und könnte möglicherweise auch ausgeliehen werden. Ein konkretes Interesse der Eintracht an Tosun ist bisher aber nicht bestätigt.

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