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WM 2022

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WM 2022: Anstoßzeiten und Teilnehmerländer

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Renoviertes Khalifa für die WM 2022

Das Khalifa International Stadium in Doha, Katar während der Renovierungsphase 2018 (Foto: Kollawat Somsri / Shutterstock.com)

Bis jetzt sind Termine und Anstoßzeiten der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar noch nicht genau festgelegt. So könnte der Zeitplan aussehen: Los geht es Stand heute am Montag, dem 21. November 2022. Da das WM-Turnier in nur 28 Tagen abgehandelt werden soll, finden bis zu vier Partien pro Tag statt. Katar befindet sich in der Zeitzone „Arabische Standard Zeit“, zwei Stunden vor der mitteleuropäischen Zeitzone. Spiele würden an den Spieltagen der Vorrunde demnach um 11, 14, 17 und 20 Uhr deutscher Zeit beginnen. Die Anzahl der Spiele hängt dabei auch an den teilnehmenden Nationalmannschaften. Die FIFA plante ursprünglich die Teilnehmerzahl von 32 auf 48 Länder aufzustocken, spürte für diese Idee jedoch Gegenwind. Noch ist der Erweiterungsplan nicht vom Tisch. Angesichts der lediglich acht Austragungsorte, anstatt der zwölf während der WM 2018 in Russland, ist es allein schon aus Kapazitätsgründen überlegenswert, den gegenwärtigen Modus beizubehalten. Übrigens fände das Finalspiel am 4. Adventsonntag, also dem 18. Dezember statt. Frohe Weihnachten!

Teilnehmerländer und WM-Qualifikation

Neben dem Gastgeber Katar werden weitere vier Teams aus Asien teilnehmen. Fünf Mannschaften aus Afrika, 13 aus Europa, drei aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik sowie vier aus Südamerika gesellen sich dazu. Die zwei restlichen Plätze werden in Play-Off-Spielen zwischen Vertretern aus Ozeanien, Südamerika, Nord-/Mittelamerika/Karibik und Asien ermittelt. Das gilt für den Fall, dass es bei 32 Teilnehmern bleibt. Als erste Regionen starten wie üblich Ozeanien, Asien und die CONCACAF-Teams (Nord-, Mittelamerika und Karibik) in die WM-Qualifikation. Termine dazu stehen noch nicht fest. Vermutlich geht es für die kleineren Nationen im März 2019 bereits los. Von daher ist zu erwarten, dass die FIFA zeitnah Teilnehmerzahl und Termine bestimmt. Für die europäischen Teams beginnt die Quali derweil voraussichtlich nach der Nations League im Februar 2021.

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EM 2020

Nationalmannschaft: Tritt Bundestrainer Joachim Löw zurück?

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von Florian K (WorldcupWiki) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-WM ist eine deutsche Nationalmannschaft bereits in der Vorrunde gescheitert. Und es besteht Einigkeit darüber, dass es die Auswahl des DFB angesichts der gegen Mexiko (0:1), Schweden (2:1) und am gestrigen Mittwoch Südkorea (0:2) gezeigten Leistungen auch nicht verdient gehabt hätte, ins Achtelfinale einzuziehen.

Wenig überraschend begann medial direkt nach dem Aus der Versuch, die Geschehnisse aufzuarbeiten und im Zuge dessen auch die Suche nach den Verantwortlichen. Zwangsläufig führt dabei kein Weg daran vorbei, die Arbeit von Bundestrainer Joachim Löw zu hinterfragen, der bereits mächtig in der Kritik steht. Die Nicht-Nominierung von Leroy Sane, der als frecher Dribbler dem viel zu statischen Spiel der deutschen Elf gerade gegen Südkorea frischen Wind hätte verleihen können, eine falsche Taktik gegen Mexiko oder der Umgang mit der Affäre Özil / Gündogan sind nur einige Punkte, die Löw vorgeworfen werden.

Der Bundestrainer freilich betonte nach Spielschluss im „ZDF“, sich diesen Fragen nach einer kurzen Phase der Verarbeitung stellen zu wollen: „Natürlich bin ich der Erste, der sich jetzt hinterfragen muss. Da stehe ich natürlich in der Verantwortung, muss aber auch erst einmal eine Nacht drüber schlafen. Denn jetzt bin ich auch erst einmal einfach nur frustriert. Da braucht man erst einmal ein paar Stunden, um wieder klar zu sehen. Denn das hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir dann auch noch gegen Südkorea verlieren.“

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Löw lässt seine Zukunft noch offen

Ob und wie es mit Löw weitergeht, ist derweil offen. Auf die Frage nach seiner persönlichen Zukunft blieb der 58-Jährige, der seinen Vertrag erst vor kurzem bis 2022 verlängert hat, kurz nach Spielende eine Antwort noch schuldig: „Es ist zu früh für mich, die Frage zu beantworten. Die Enttäuschung ist tief in mir drin. Jetzt brauchen wir erst einmal ein paar Stunden, ehe wir morgen darüber sprechen werden, wie es weitergeht.“

Während Manager Oliver Bierhoff davon ausgeht, dass Löw seine Arbeit fortsetzen wird, scheint ein Verbleib des Bundestrainers aber nicht mehr sicher. Zu klären gilt es überdies auch die Zukunft einiger Spieler wie Mesut Özil oder Sami Khedira, deren Rücktritte nicht auszuschließen sind.

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